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Stadt Hannover Festnahme in der City: 38-Jährige erkennt eigenen Vergewaltiger wieder
Aus der Region Stadt Hannover Festnahme in der City: 38-Jährige erkennt eigenen Vergewaltiger wieder
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17:21 30.08.2019
Der Festgenommene soll die 38-Jährige Mitte August auf dem Verbindungsweg zwischen Goethestraße und Franz-Mock-Weg gegen einen Zaun gedrückt und vergewaltigt haben. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Die Polizei hat einen jungen Mann festgenommen, der Mitte August eine 38-jährige Frau nahe dem Goetheplatz in Hannover vergewaltigt haben soll. Das Opfer selbst hatte den 33-Jährigen am Mittwochnachmittag in der Innenstadt wiedererkannt und umgehend die Beamten alarmiert. Der mutmaßliche Vergewaltiger befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft, er schweigt zu den Vorwürfen.

Frau erkennt ihren Peiniger wieder

Laut Polizeisprecher Thorsten Schiewe hatte die 38-Jährige den Mann am Mittwoch gegen 17 Uhr an der Goseriede gesehen. „Er leistete bei der Festnahme keinen Widerstand“, sagt Schiewe. Der Iraker schweige bislang zum Tatvorwurf. Ein Richter ordnete am Freitag Untersuchungshaft an, vermutlich aufgrund von Fluchtgefahr. Die Festnahme scheint wahres Ermittlerglück gewesen zu sein, entscheidende Zeugenhinweise waren trotz Aufrufs bislang nicht bei der Polizei eingegangen. Laut Staatsanwaltschaft war der Mann darüber hinaus zumindest im Raum Hannover bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

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Der 33-Jährige soll sein Opfer in der Nacht zum 12. August missbraucht haben. Die 38-Jährige fuhr damals mit einer Stadtbahn vom Küchengarten zum Goetheplatz und stieg dort gegen 0.45 Uhr aus. Zu dem Zeitpunkt hielten sich an der Station zwei Männer auf, einer von ihnen forderte die Frau zum Geschlechtsverkehr auf. Als die 38-Jährige weiterging, nahm der spätere Täter die Verfolgung auf. Auf der kleinen Verbindung zwischen Goethestraße und Franz-Mock-Weg soll der Verdächtige die Frau schließlich gegen einen Zaun gedrückt und vergewaltigt haben.

Zuerst Festgenommene offenbar unschuldig

Im Zuge der ersten Ermittlungen nahm die Polizei wenig später zwei Männer fest, die sich in Tatortnähe aufhielten. Aufgrund fehlender Hinweise wurden sie aber wieder freigelassen – offenbar zu recht. „Keiner der beiden ist der Mann, den die Frau jetzt erkannt hat“, sagt Schiewe auf HAZ-Nachfrage. Vorerst seien sie damit nicht weiter im Zentrum der Untersuchungen.

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Von Peer Hellerling

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