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Stadt Hannover Lumix-Festival mit neuem Leitungsduo
Aus der Region Stadt Hannover Lumix-Festival mit neuem Leitungsduo
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17:00 19.11.2019
Neues Leitungsduo: Lars Bauernschmitt und Karen Fromm. Quelle: Maximilian von Lachner / www.max
Hannover

Eigentlich ist alles wie immer beim Lumix-Festival 2020: Fünf Tage lang, vom 24. bis 28. Juni, werden bei der siebten Auflage des international beachteten Events Fotografen und Zehntausende Fotofreunde auf dem Expo-Gelände rund um das Design Center zusammenkommen. Sie werden fachsimpeln, Vorträge erleben und die 60 Wettbewerbsreportagen anschauen, die unter anderem um den Lumix-Hauptpreis und den HAZ-Publikumspreis ins Rennen gehen. So weit, so bewährt.

Doch bei genauerem Hinsehen ist doch einiges anders. Und das fängt schon beim Namen an: Aus dem Festival für jungen Fotojournalismus wird das Festival für jungen Bildjournalismus. Das sei dem Lauf der Zeit und der veränderten Arbeitsweise und Wahrnehmung von visuellen Medien geschuldet. Sagt Karen Fromm. Die Professorin am renommierten Studiengang für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover ist, zusammen mit ihrem Kollegen Lars Bauernschmitt, die zweite Neuerung des Festivals.

„Enorm wichtig für den Studiengang“

Nachdem im vergangenen Jahr Professorenkollege Michael Trippel eine Art Übergangsleitung nach dem Rückzug des langjährigen Chefs und Festivalgründers Rolf Nobel übernommen hatte, soll das Festival nun dauerhaft in den Händen des Duos Fromm/Bauernschmitt liegen – und somit auch direkt an die Hochschule angedockt bleiben, wie Fromm betont. „Für uns ist es wichtig, dass das Personen machen, die die Schnittstelle zum Studiengang herstellen können und den Kontakt zu den Studierenden haben. Für den Studiengang ist das Festival enorm wichtig.“

Ein neuer Trägerverein ist für das kommende Festival gegründet worden, er heißt Verein zur Förderung visueller Medien und agiert unabhängig vom Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover, der weiterhin die hochschulnahe Galerie für Fotografie (GaF) im Südstädter Kulturzentrum Eisfabrik betreibt.

Containerdorf kommt wieder

Inhaltlich wollen sich Fromm und Bauernschmitt stärker dem Diskurs zuwenden, über die Themen der fotografischen Arbeiten, aber auch über die Fotografie selbst, ihre Rezeption, Arbeitsweise und Zukunftsaussichten. Dazu soll es während des Festivals begleitende Podiumsdiskussionen geben, an unterschiedlichen Orten. Einer der beliebtesten Orte für solche Gespräche bleibt bestehen: Das Containerdorf mit Diskussionsbühne wird wieder auf der Expo-Plaza gebaut, in dem sich Verbände, Initiativen und Vereine rund um das Thema Fotografie und Journalismus präsentieren können. Auch hier läuft die Bewerbungsfrist für interessierte „Dorf“-Bewohner.

Umgekrempelt wird das Festival nicht, eher behutsam verändert. Für „Lumix“-Fans ist das auch schon im Logo erkennbar. Neue Schrift, leicht veränderte Farben. Und eben Bild statt Foto.

Alle weiteren Infos unter fotofestival-hannover.de

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