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Stadt Hannover So soll das neue Leineufer aussehen
Aus der Region Stadt Hannover So soll das neue Leineufer aussehen
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00:15 20.12.2014
Von Andreas Schinkel
Die Computersimulation zeigt das umgebaute Hohe Ufer mit der neuen VHS und den Wohngebäuden. Quelle: nsp/Christoph Schonhoff
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Hannover

Die Stadt Hannover will das Hohe Ufer verschönern und bereits im kommenden Jahr mit den Umbauarbeiten beginnen. Zwei Uferpromenaden, eine unmittelbar am Wasser, die andere auf Höhe der Straße sollen zum Flanieren einladen. Die untere Uferebene ist derzeit über eine Treppe und eine Rampe zu erreichen. Letztere hat sich aber als zu steil für Rollstuhlfahrer erwiesen. Daher plant die Stadt jetzt, einen Aufzugschacht auszuheben, um später die entsprechende Technik installieren zu können, der beide Ebenen miteinander verbindet. Dem Bezirksrat Mitte sind die Pläne vorgestellt worden. Die CDU erbat sich noch Beratungszeit und vertagte die Entscheidung.

Die Pläne gehen zurück auf Ideen aus dem Stadtdialog City 2020. Damals wurden Konzepte entwickelt, wie Fluss und Uferbereich in Hannovers City besser zur Geltung gebracht werden können. Zu verbaut, zu unscheinbar wirke die Leine an der exponierten Stelle am Rande der Altstadt - da waren sich die Fachleute einig. Das soll sich jetzt ändern. 1,75 Millionen Euro lässt sich die Stadt die Neugestaltung zwischen Brücke und Roßmühle kosten.

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Der vorhandene Baumbestand an der Kante zur Altstadt soll weitgehend erhalten bleiben. Zusätzlich soll entlang der Straße „Am Hohen Ufer“ eine zweireihige Platanenallee gepflanzt werden. Die Ufermauer auf der unteren Ebene wird leicht erhöht, dort sollen Gastronomen ihre Stühle und Tische aufstellen können. Dinieren mit Blick aufs Wasser wird aber nicht nur auf der Uferterrasse möglich sein. Denn eingelassen in die Ufermauer entsteht eine Art Kellerrestaurant. Der Bau der Gastronomie steht im Zusammenhang mit zwei Wohnhäusern, die die Baufirma Helma an der Straße Roßmühle errichten will. Derzeit klafft dort eine Baugrube. Das Kellerrestaurant soll mehrere Panoramascheibben bekommen, die in die Ufermauer eingesetzt sind. Die Uferpromenade sowie die Treppen und Rampen sollen mit energiesparenden LED-Lampen gut ausgeleuchtet werden.

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Andreas Schinkel 20.12.2014
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