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Stadt Hannover Hannovers Studenten machen bei Unterschriftenaktion gegen Gebühren mit
Aus der Region Stadt Hannover Hannovers Studenten machen bei Unterschriftenaktion gegen Gebühren mit
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08:28 25.10.2011
Von Juliane Kaune
Hannovers Uni-Präsident Erich Barke hatte sich wiederholt für eine Beibehaltung der Gebühren ausgesprochen, weil den Hochschulen andernfalls Einnahmen fehlten. Quelle: Frank Radel (Symbolbild)
Hannover

„Wir werden mehrere Tausend Flyer verteilen, auf denen die Studenten unterschreiben können“, kündigt Laura Lankenau vom AStA der Leibniz-Uni Hannover an, an der 22.000 Studenten eingeschrieben sind. Auch der AStA der Fachhochschule Hannover will in den nächsten Tagen damit beginnen, die Faltblätter unter den rund 8300 FHH-Studenten zu verteilen. An der Medizinischen Hochschule werde die Aktion Mitte dieser Woche starten, teilt der AStA der MHH mit.

In einer Auflage von 50.000 Exemplaren hat die landesweite Studentenvertretung, die Landes-Asten-Konferenz, die Flyer drucken lassen. Diese seien zunächst an 16 niedersächsische Hochschulen verschickt worden, sagt Dominik Bennett vom AStA der Uni Braunschweig, der zu den zentralen Organisatoren gehört. „Nur noch Niedersachsen und Bayern halten an den Studiengebühren fest“, kritisiert Bennett. Die Gebühren von 500 Euro pro Semester seien unsozial und verschärften die Ungleichheit im Bildungssystem. Ziel der Studentenvertretungen ist es, bis Ende November möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Die dann vorliegende Liste soll Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) überreicht werden.

Hannovers Uni-Präsident Erich Barke hatte sich wiederholt für eine Beibehaltung der Gebühren ausgesprochen, weil den Hochschulen andernfalls Einnahmen fehlten. Bisher landen durch die Gebührenzahlungen jedes Jahr etwa zwölf Millionen Euro auf dem Uni-Konto. Er habe aber ein „gewisses Verständnis“ für die Unterschriftenaktion, ließ Barke am Montag über seine Pressestelle ausrichten. FHH-Präsidentin Rosemarie Kerkow-Weil hatte bei ihrem Amtsantritt im August ebenfalls auf die Notwendigkeit der Gebühreneinnahmen verwiesen. Auch der Geschäftsführer des Studentenwerks, Eberhard Hoffmann, findet Studiengebühren in Ordnung. Er plädiert aber dafür, Bafög-Empfänger davon zu befreien und Sonderregelungen für ausländische Studenten einzuführen.

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