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Stadt Hannover Zoll lässt Shisha-Bar-Inhaber auffliegen
Aus der Region Stadt Hannover Zoll lässt Shisha-Bar-Inhaber auffliegen
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14:31 19.09.2016
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Hannover

Gegen Mitternacht am Sonnabendabend war es vorbei mit der gemütlichen Stimmung in der Shisha-Bar an der Goseriede. In einer konzertierten Aktion betraten Einheiten der Polizei und des Zolls die Bar und kontrollierten, ob der Besitzer gegen Steuer- und Arbeitgebergesetze verstieß. Und die Beamten wurden fündig.

Flaschen mit insgesamt 43,5 Litern Wodka aus Polen beschlagnahmte die Kontrolleinheit für Verkehrswege, weil der Besitzer nicht nachweisen konnte, woher die Flaschen kamen und ob sie versteuert worden waren. Dazu kommen 13,5 Kilogramm unversteuerter Shisha-Tabak, bei dem Etiketten und Sicherheitshinweise fehlten.

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Dadurch entstand ein Steuerschaden von rund 700 Euro. Gegen den Betreiber läuft nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Steuerhinterziehung.

Doch auch die Kontrolleinheit für Schwarzarbeit bekam zu tun. Bei zwei Angestellten besteht der Verdacht auf Verletzung der Sofortmeldepflicht. Heißt: Der Betreiber der Bar hat sie nicht vor Arbeitsantritt bei der Sozialversicherung angemeldet. Damit besteht der Verdacht, dass er die beiden schwarz beschäftigt hat. Zudem stellte sich bei zwei Libanesen heraus, dass sie ohne gültige Arbeitsgenehmigung der Ausländerbehörde in der Shisha-Bar tätig waren. 

Einen Grund für die Kontrolle gab es nicht, auch keine Hinweise auf den Wirt. "Solche verdachtsunabhängigen Kontrollen führen wir immer wieder durch", sagt Zollsprecher Oliver Keuck.

Von Isabel Christian

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