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Stadt Hannover Lebkuchen-Bulli für guten Zweck ersteigert
Aus der Region Stadt Hannover Lebkuchen-Bulli für guten Zweck ersteigert
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17:23 21.12.2014
Zum Anbeißen, dafür nicht fahrbereit: Der Lebkuchen-Bulli, erdacht vom Autohändler Rudi Dietl aus dem bayerischen Feldkirchen. Quelle: dpa
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Hannover

Ist er nicht süß, der VW-Bulli? Ja, das ist er in der Tat. Zum Anbeißen. Schließlich besteht zumindest die Karosserie des T1-Modells, das am Mittwoch einigermaßen feierlich in der Bulli-Museumshalle eingeparkt hat, aus Lebkuchen und Zuckerguss. Dort steht es nun Seite an Seite mit seinem Vorbild – und die Ähnlichkeit ist verblüffend, wenn man zugrunde legt, dass Kfz-Schlosser und Bäcker schon rein von den Werkzeugen her nicht in der gleichen Liga spielen.

Die Idee zu dem Knusperbulli hatte eine Mitarbeiterin von Rudi Dietl, der im bayerischen Feldkirchen ein Nutzfahrzeug-Autohaus betreibt. Schräge Idee, zupackender Chef: Dietl ließ ein Chassis fertigen, einen Holzrahmen draufzimmern und rüstete schließlich die Werkstatt mit Teigknetmaschine und Ofen zur Bäckerei auf. Als der süße Bulli fertig war, wurde er im Internet zur Versteigerung angeboten – und die hannoverschen Bulli-Experten von Volkswagen Nutzfahrzeuge gaben das Höchstgebot von 2520 Euro ab.

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Für immer bleibt der Knusperkasten aus Feldkirchen nicht in der Bulli-Halle. Er kann nun einige Zeit dort bestaunt werden, dann aber wird er wohl verspeist – wenn er nicht zu trocken ist –, und das Gerüst wird dann als Spielmobil im Bulli-Garten, der Kita gleich neben dem Stöckener Werk, aufgebockt.      

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