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Stadt Hannover Silvester: Bezirksrat fordert Böllerverbot für Limmerstraße
Aus der Region Stadt Hannover Silvester: Bezirksrat fordert Böllerverbot für Limmerstraße
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07:18 01.03.2019
An Silvester 2018 hat es bereits ein Böllerverbot in Teilen von Hannovers Innenstadt gegeben. Quelle: Clemens Heidrich/Archiv
Linden

Der Bezirksrat Linden-Limmer fordert böller- und raketenfreie Zonen an Silvester 2019 in Linden. Einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung haben die Politiker in ihrer Sitzung am Mittwoch mehrheitlich beschlossen. Sie wünschen sich Verbotszonen auf dem Lindener Berg, am Küchengarten und an der Limmerstraße.

„Nicht die Verantwortung nehmen“

„Das ist ein Spaßverderberantrag“, kritisierte Thomas Ganskow, Einzelvertreter der Piraten. Ein Verbot von Böllern könne er noch verstehen, Silvesterraketen wolle er dagegen nicht aus Linden verbannen. Die Politik solle den Bürgern nicht die Eigenverantwortung nehmen, sagte Ganskow.

Eingebracht hat den Eintrag die CDU-Fraktion, sie forderte zunächst nur ein Böller- und Raketenverbot auf dem Lindener Berg. Die Grünen stellten darüber hinaus einen Änderungsantrag, der auch Küchengarten und Limmerstraße umfasst. „Silvester an der Limmerstraße kann man keinem zumuten, da werden die Raketen auch waagerecht geschossen“, sagte Grünen-Fraktionschef Daniel Gardemin. Ein Verbot zum diesjährigen Silvester sei ein „prophylaktischer Versuch“ und solle besonders Kinder und Jugendliche schützen. Beide Anträge wurden im Bezirksrat mit großer Mehrheit angenommen, lediglich Ganskow stimmte dagegen, Timon Dzienus und Steffen Mallast von den Grünen enthielten sich.

2018 erstes Böllerverbot in Hannover

Die Grünen begründen ihren Antrag auch damit, dass Feuerwerksfans aus der Innenstadt nach Linden ausweichen könnten. Denn bereits beim vergangenen Jahreswechsel galt in Teilen von Hannovers City erstmals ein Böllerverbot. Die Polizeidirektion Hannover zog am Neujahrsmorgen ein positives Fazit des groß angelegten Präventionseinsatzes. Der Großteil der Feierlichkeiten sei in ruhig von statten gegangen. Auch die Stadtverwaltung war mit dem Verlauf der Silvesternacht zufrieden: „Das Verbot war richtig und erfolgreich“, teilte Hannovers Ordnungsdezernent Axel von der Ohe mit. „Ich sehe keinen Grund, warum wir das zum nächsten Silvester nicht wiederholen sollten“, sagte er im HAZ-Interview.

Ob die Verwaltung das Verbot auf andere Teile der Stadt – und möglicherweise auch die geforderten Bereiche in Linden – ausweitet, konnte Stadtsprecher Udo Möller am Mittwoch noch nicht sagen. „Die Stadt wird sich damit im Verlauf des Jahres beschäftigen“, teilte Möller mit.

Von Johanna Stein

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