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Stadt Hannover „Lüttje Lage“: Hannover rodet
Aus der Region Stadt Hannover „Lüttje Lage“: Hannover rodet
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23:48 28.09.2018
Uwe Janssen Quelle: HAZ
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Hannover

Hannover wächst zusammen. Ein noch namenloses Neubaugebiet am Kronsberg, nahe Bemerode, heißt künftig Kronsrode, die Rode-Sammlung der Stadt wächst also weiter. Bemerode, Wülferode, Kirchrode, Kronsrode, dazu Susanne Rode-Breymann, und mit Anderode und der Eilenrode kann es auf dem Rode-Trip auch nicht mehr lange dauern. Das ist dann nicht weniger Rode als der Harz, Wie sagt der Südhannoveraner künftig: Rethen ist Silber, Roden ist Gold. Und Hannover rodet.

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Praktisch: Wer Namen kombiniert, muss sich keine neuen ausdenken. Kronsrode, da gibt es vertraute Anknüpfungsmöglichkeiten, eingeführte Ausgangspunkte, wie man in der Ambivalenzforschung sagt: Würde ein Neubaugebiet am Deisterkreisel Ricklinden heißen? Und eines am Stichkanal Ahlimm? Und eine Siedlung westlich von Mühlenberg Wettbaden? Eine Empfehlung auch für Gebietsreformen: Liegt das Fährmannsdreieck bald in der Calenberger Nordstadt? Werden Döhren und Wülfel zum Dörfel vereint, direkt neben Mittelhorst im Seelfeld, dem Bruderstadtteil von Nordhorst am Vinnhafen? Und warum ist Lahe nicht der Rode wert? Fragen über Fragen.

Kronsrode ist ja nun beschlossen. Das ist für die Neuansiedler zumindest vertrauter als eine angestrengte Namenskreatur wie Twipserode in Anlehnung an die Expo. Oder Leibnizerode. Oder Altinlaland. Vielleicht sagen die jungen, coolen Kronsroder später kurz „Krode“, wenn sie nach Hause fahren. Und die in Kirchrode denken: Darauf hätten wir auch kommen können.

Von Uwe Janssen

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