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Stadt Hannover „Lüttje Lage“: Zugeschaut und mitgebaut
Aus der Region Stadt Hannover „Lüttje Lage“: Zugeschaut und mitgebaut
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20:32 23.08.2018
Die Lüttje Lage heute von Stephan Hartung Quelle: HAZ
Hannover

Schon früher musste man im Hochsommer erfinderisch sein – als es noch keine Klimaanlagen gab. Ich erinnere mich an Schwimmbadbesuche in der Kindheit. Den ganzen Tag stand der VW Käfer meiner Mutter auf dem großen Parkplatz in der prallen Sonne. Um überhaupt in dem Glutofen wieder fahren zu können, sorgte man mehrere Minuten durch ein ruckartiges Wedeln mit den Türen für Frischluft. Der Käfer war übrigens nur ein Zweitürer. Heute haben Autos ja Klimaanlage.

Das Eigenheim hingegen leider nicht. Es kursieren Hausrezepte gegen Hitze. Der Trick mit dem nassen Handtuch, das oben an einem Wäscheständer und unten in einer Schale mit kaltem Wasser hängt, klang verlockend. Die Verdunstungskälte war aber wie weggeblasen, weil der Ventilator die heiße Raumluft verteilt und die angeblich kalte Luft wieder erwärmt hat.

Auch den Tipp von RTL-Wettergott Christian Häckl habe ich ausprobiert. Zwei Halbliterflaschen oben aufschneiden, mit Eiswürfeln füllen, per Kabelbinder an dem Ventilator befestigen und dann volle Pulle. Problem: Es scheint, dass die Eiswürfel schon geschmolzen sind, bevor sie viel Kälte durch die PET-Hüllen abgegeben haben. Vielleicht baue ich noch mal nach, was im Radio empfohlen wurde: In eine Styropor-Box, wie sie Pizza-Bringdienste nutzen, soll man Löcher schneiden und in diese kleine Röhren stecken. Im Inneren der Box dann Ventilator plus Handtuch auf Eis.

Nun soll es ja erstmal kühler werden. Zeit, um weiter an einer Klimaanlage Marke Eigenbau zu basteln. Denn die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Irgendwann.

Von Stephan Hartung

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