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Stadt Hannover Weitere Schulen bekommen ein Nachmittagsangebot
Aus der Region Stadt Hannover Weitere Schulen bekommen ein Nachmittagsangebot
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19:32 22.11.2017
Die Kardinal-Galen-Schule soll Ganztagsschule werden ab 2018. Quelle: HAZ
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Hannover

 Der Schulausschuss der Stadt hat einstimmig die Anträge von zwei Misburger Grundschulen verabschiedet, die ab dem nächsten Sommer auch ein Nachmittagsangebot anbieten wollen. Die katholische Kardinal-Galen-Schule und Pestalozzi-Grundschule sind ab nächstem Sommer dann Ganztagsschule. Damit sind dann 43 von insgesamt 61 Grundschulen in der Stadt auch Ganztagsschulen. Derzeit nehmen 8288 Kinder am städtisch begleiteten und finanzierten Ganztagsangebot teil, die meisten an einer Schule mit offenem Angebot, das die KInder freiwillig belegen. Bislang gibt es nur eine vollgebundene und drei teilgebundene Schulen, an denen Nachmittagsunterricht Pflicht ist. Aktuell haben 68 Prozent der Grundschulen ein Ganztagsangebot

Der Schulausschuss hat zudem Sanierungsmaßnahmen an zwei Förderschulen beschlossen. So sollen an der Bothfelder Albrecht-Dürer-Förderschule für 620.000 Euro die Flucht- und Rettungswege erneuert werden. Zurzeit wird die Schule von 141 Schülern in zwölf Klassen besucht. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1930 bis 1940. Auch an der Maximilian-Kobe-Schule, die derzeit als Förderschule Lernen für 133 Kinder, aber auch von der neuen Grundschule Buchholz-Kleefeld II (mit 65 Schülern in vier Klassen) genutzt wird, sollen für 840.000 Euro die Flucht- und Rettungswege saniert werden.

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Elternvertreter der Integrierten Gesamtschule Linden machten in der Ausschuss-Sitzung auf die desolate Lage des Gebäudes aufmerksam. Die Toiletten seien in einem miserablen Zustand, zwar sei eine für Jungen saniert worden, die Mädchen warteten aber immer noch darauf. Unklar sei auch, wo der dann 10. Jahrgang untergebracht werde, wenn nächstes Jahr die Ihmeschule für die Helene-Lange-Schule geräumt werden müsse. Das Gymnasium braucht Platz wegen der Rückkehr zu G 9. Dezernentin Rita Maria Rzyski versprach eine Lösung, etwa Container aufzustellen: „Da sind wir als Schulträger in der Pflicht.“

Von Saskia Döhner