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Stadt Hannover Panorama: Sehenswürdigkeiten online erleben
Aus der Region Stadt Hannover Panorama: Sehenswürdigkeiten online erleben
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19:08 20.03.2017
Von Andreas Schinkel
Auch in der Niki-de-Saint-Phalle-Grotte in den Herrenhäuser Gärten ist ein virtueller Rundgang möglich. Quelle: hannover.de
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Hannover

Auf den ersten Blick sehen die Motive aus wie Fotos von rätselhaften Skulpturen irgendwo zwischen Kunst und Kitsch - doch nach einem Mausklick auf die neuen Panorama-Bilder im 360-Grad-Format auf der städtischen Internetseite eröffnen sich überraschende Perspektiven. Die Kamera gleitet über die große Freitreppe im Neuen Rathaus, bleibt stehen und schwenkt langsam durch den imposanten Raum. In den Herrenhäuser Gärten öffnen sich mit einem Mausklick sogar Türen zu Sälen, die für gewöhnlich verschlossen bleiben, etwa zum prunkvollen Leibnizzimmer im Galeriegebäude. Noch nicht eingearbeitet in die Herrenhausen-Tour ist ein Gang durch das neu errichtete Schloss, etwa durch das Tagungszentrum. „Das Programm ist auch für Cyberbrillen geeignet, mit denen die Rundgänge dreidimensional erlebbar werden“, sagt Hannovers Tourismus-Chef Hans Nolte.

Acht Motive werden auf der Internetseite hannover.de angeboten, vom Rathaus über den Maschsee bis zum Nord LB-Glaspalast. Besonders farbenprächtig ist der virtuelle Gang durch die Niki-Grotte im Großen Garten. Der Barockgarten selbst zeigt sich zwar bei strahlendem Sonnenschein, doch es fehlen Farbtupfer, der Maschsee ist vereist. „Wir haben die Bilder im Winter aufgenommen, damit die Betrachter möglichst viel erkennen können“, sagt Nolte. So schauen beim Rundblick am Maschsee-Nordufer das Stadionbad und die Rathausfassade zwischen den kahlen Bäumen hervor.

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Dennoch will Nolte im Sommer weitere Fotos schießen und neue Motive anbieten. Zur Wahl stehen unter anderem die Markthalle, der Platz der Göttinger Sieben nach dem Landtags-Umbau und das Schützenfest. Bei allzu belebten Orten müsse man aus Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte Vorsicht walten lassen, sagt der Tourismus-Experte. Bilder vom Maschseefest seien daher schwierig. Zwar gibt es einen Panorama-Blick mitten auf dem Kröpcke, doch auch hier kam den Fotografen offenbar die Jahreszeit entgegen. Der weite City-Platz ist auf dem Bild nahezu menschenleer.

Die 360-Grad-Bilder entstehen dadurch, dass Einzelaufnahmen mithilfe eines Computerprogramms zu einem Gesamtfoto zusammengesetzt werden. Immer mehr Städte werben jetzt mit dieser Technik für ihre Sehenswürdigkeiten. Auch Veranstaltungszentren laden zu virtuellen Rundgängen durch ihre Räume. So lassen sich die schmucken Säle des Hannover Congresscentrums (HCC) eingehend betrachten, mögliche Mieter bekommen auf diese Weise einen ersten Eindruck von den Räumen.

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