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Stadt Hannover Pläne für Bahnbau am ZOB werden gezeigt
Aus der Region Stadt Hannover Pläne für Bahnbau am ZOB werden gezeigt
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00:17 17.03.2016
Von Conrad von Meding
Pläne überarbeitet: Architekt Hascher und Baudezernent Bodemann.Foto: Surrey Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

Ein großzügigeres Erdgeschoss und klarere Strukturen in der Fassade - so sehen die überarbeiteten Pläne für den Neubau des Bahn-Verwaltungsbaus am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) aus. Am Montag wurde in der Bauverwaltung neben dem Neuen Rathaus eine Ausstellung eröffnet, die den Siegerentwurf zeigt und darüber hinaus auch die fünf Architekturkonzepte, die nicht realisiert werden. Sie ist bis zum 8. April zu sehen.

Der Essener Projektentwickler Kölbl Kruse wird die neue Zentrale für 1100 Bahn-Mitarbeiter nach Plänen des Berliner Büros Hascher Jehle bauen. Im Herbst soll Baustart sein. Derweil ist das Gebäude mit seinen 28 000 Quadratmeter Geschossfläche längst weiterverkauft: Ein Fonds der Savills Investment-Management übernimmt es nach Fertigstellung, die Bahn wird Mieter.

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Nicht durchgesetzt hatten sich beim Wettbewerb drei hannoversche Büros: ASP, BKSP und Ahrens Grabenhorst. Hascher Jehle hat auf dem dreieckigen Grundstück einen achtgeschossigen Bau mit runden Ecken und feinen Klinkersäulen geplant. Die Bahn will darin variable Bürokonzepte ausprobieren.

Stadtbaurat Uwe Bodemann lobte bei der Ausstellungseröffnung mit Stephan Kölbl und Marcus Kruse, dass es zu Füßen des Alten Fernsehturms so schnell nach Verlagerung des ZOB weitergehe mit der Bebauung.

Saskia Döhner 14.03.2016
14.03.2016