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Stadt Hannover Region Hannover: An jeder dritten Schule fehlt schnelles Internet
Aus der Region Stadt Hannover Region Hannover: An jeder dritten Schule fehlt schnelles Internet
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14:31 11.09.2019
Schüler arbeiten in einem Klassenzimmer mit einem Laptop. In der Region Hannover fehlt es allerdings an vielen Schulen an schnellem Internet. Quelle: dpa
Hannover

Bis 2021 sollen alle allgemein- und berufsbildenden Schulen im Raum Hannover mit einem Breitbandanschluss für schnelles Internet versorgt werden – dieses Ziel hat sich die Region gesteckt. Eine Analyse hat jetzt ergeben, dass die notwendige Infrastruktur an 271 Einrichtungen vorhanden ist, aber an 131 noch fehlt. Betroffen sind alle Schulformen in fast allen Städten und Gemeinden. Die Region will das ändern und sich dafür finanziell engagieren. Der Wirtschaftsausschuss hat am Dienstag für die Suche nach Telekommunikationsunternehmen als Betreiber grünes Licht gegeben.

Chancengleichheit für alle

„Wir sehen uns in der Verantwortung, allen Schülern die gleichen Chancen zu bieten“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region. Dazu soll in jedem Klassenraum Internet mit einer Geschwindigkeit von 30 Megabit pro Sekunde für den Betrieb von Geräten wie Tablets oder Smartboards möglich sein.

Weniger Schulen als gedacht brauchen Hilfe

Die Erschließungskosten kalkuliert die Region mit bis zu 50.000 Euro für jeden Standort. Ursprünglich war sie von 320 Schulen ausgegangen, die Hilfe brauchen – und damit von Gesamtkosten in Höhe von 16 Millionen Euro. Weil an vielen Schulen aber schon konkrete Planungen der Kommunen oder von Unternehmen laufen, wird es nun weniger. 75 Prozent der Kosten will sich die Region von Bund und Land fördern lassen.

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