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Stadt Hannover App soll Daten über Radverkehr liefern
Aus der Region Stadt Hannover App soll Daten über Radverkehr liefern
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17:07 25.01.2019
Punktuelle Zählstellen für den Radverkehr wie hier an der Langen Laube gibt es schon. Deren Daten reichen der Region aber nicht. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Die Region Hannover will mehr darüber wissen, wie oft und zu welchen Zeiten Fahrradfahrer unterwegs sind und welche Wege sie dabei nutzen. Dazu lässt sie eine spezielle App entwickeln, die im Frühjahr einsatzbereit sein soll. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit 100.000 Euro; weitere 50.000 Euro steuert die Region aus eigener Kasse bei.

Bisher gibt es Zählstellen an Radwegen – seit 2016 drei in der Stadt Hannover, seit dem vergangenen Jahr vier weitere an Kreisstraßen im Umland in Burgwedel, Seelze-Harenberg, Sehnde-Ilten und Hemmingen. Deren Ergebnisse reichen der Region aber nicht. „Originäres Ziel der App ist es, möglichst umfassende anonymisierte Verkehrsdaten über den Radverkehr zu erhalten“, teilt das Team Verkehr mit. Mit den Daten sollen unter anderem vollendete Baumaßnahmen an Radwegen auf ihren Erfolg überprüft sowie auch künftige Vorhaben geplant werden. Außerdem geht es um Hinweise für Verbesserungen im Bestand.

Die Region entwickelt zwei Fahrradnetze; je eines für den Freizeit- und den Alltagsradverkehr. Letzteres ist in der Entwicklung noch nicht sonderlich weit fortgeschritten, gilt aber als Hebel dafür, mehr Pendler zum Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu bewegen. Dabei hinkt die Region bisher ihren Zielen hinterher. In der Landeshauptstadt stagnierte der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsverkehrsaufkommen zwischen 2011 und 2017 nach Ergebnissen der Studie „Mobilität in Deutschland“ bei 19 Prozent. Im Umland ist er zwar gestiegen, aber auf niedrigerem Niveau.

Die App für freiwillige Nutzer soll deshalb nicht nur Datenlieferant sein, sondern auch Motivationshilfe. Sie wird außer der Datensammelfunktion auch eine Navigationshilfe samt Hinweisen zu Verkehrshindernissen auf Radwegen wie etwa Baustellen enthalten. Außerdem kommen „ein Wettbewerbselement und ein Bonussystem“ ins Angebot. Heißt konkret: Mit der Software können Nutzer direkt am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln teilnehmen, bei dem es um gefahrene Kilometer geht und bei dem die Region zuletzt zu ihrer großen Freude regelmäßig siegte. Beim Bonussystem hofft man, den Einzelhandel für ein Rabattsystem zu gewinnen.

Von Bernd Haase

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