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Stadt Hannover Schlaglöcher: Tempolimit auf der A 7
Aus der Region Stadt Hannover Schlaglöcher: Tempolimit auf der A 7
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00:35 12.04.2018
Weil auf der Autobahn 7 bei Großburgwedel einzelne Betonplatten brüchig sind, gilt auf dem Abschnitt bis auf Weiteres Tempo 100. Die Sanierung beginnt frühestens im Herbst. Quelle: dpa
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Großburgwedel

 Die Autobahn 7 bei Großburgwedel und die A 352 lösen sich auf. Die Ecken einzelner Betonplatten sind abgebrochen und mussten durch die Landesbehörde für Straßenbau notdürftig geflickt werden. Zum einen ist das Alter der Piste schuld, die Betonplatten sind rund 20 Jahre alt. Eine weitere Ursache: „An manchen Stellen ist sicherlich auch Feuchtigkeit eingedrungen und hat unter den Platten für Hohlräume gesorgt“, sagt Friedhelm Fischer, Leiter der Landesbehörde in Hannover. Donnere dann noch der Schwerlastverkehr über die Kanten, brechen sie ab.

Ein weiteres Problem: Die Fugen der Betonplatten verlaufen bei Großburgwedel aufgrund der nachträglichen Erweiterung nicht – wie sonst üblich – zwischen den Fahrspuren. „Die Kanten sind dort, wo der Verkehr entlangrollt“, sagt Fischer. Zwar wurden die gröbsten Schäden bereits behoben, doch an einer Sanierung führt wohl kein Weg vorbei. „Wir werden jetzt mit der Ausschreibung starten“, sagt Fischer. Aufgrund der Vorgaben sei deshalb der Baustellenstart frühestens im Herbst möglich. Fischer: „Wichtig ist, dass dann alles vor dem Winter erledigt ist.“ Solange gilt im betroffenen Bereich Tempo 100.

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Die Fugen müssen gesäubert und abgedichtet werden, an manchen Stellen wird zudem die Erneuerung ganzer Betonplatten nötig sein. Was die Maßnahme kosten wird, sei laut Fischer derzeit noch nicht absehbar – das hänge von den tatsächlichen Schäden auf der A 7 und 352 ab. Der Behördenleiter geht aber mit Blick auf vergleichbare Baustellen davon aus, dass sich die Kosten „zwischen einer und drei Millionen Euro“ bewegen dürften. Im gesamten Raum Hannover will die Landesbehörde in diesem Jahr rund 30 Millionen Euro investieren – unter anderem auf der A 2 zwischen Bothfeld und Herrenhausen, Lauenau sowie Lehrte.

Von Peer Hellerling

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