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Stadt Hannover Hier gibt es Technik, die begeistert
Aus der Region Stadt Hannover Hier gibt es Technik, die begeistert
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00:17 12.06.2017
Von Bärbel Hilbig
Experimente zum Mitmachen gibt es wieder bei der Ideen-Expo von Sonnabend an. Quelle: Kutter
Hannover

Die gewaltige Qualle steigt elegant in Richtung Hallendecke. In den kommenden neun Tagen wird sie das stündlich wiederholen. Denn Sonnabend beginnt zum sechsten Mal die Ideen-Expo: Die riesige Mitmach-Show will Kinder und Jugendliche mit spektakulären Experimenten und spannenden Vorführungen neugierig auf Technik und Naturwissenschaften machen. Die schwebende Qualle ist da nur ein Beispiel - sie zeigt, wie Tiere als Vorbild für Leichtbau oder auch für Roboterarme dienen.

Am Stand von Madsack dreht Bloggerin Sosopinkypie mit Jugendlichen ein Video.

„Wir wollen Begeisterung für Technik, aber auch für nachhaltiges Wirtschaften wecken“, erklärt Volker Schmidt, Aufsichtsratschef der Ideen-Expo und Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall. Die jungen Besucher können auf mehr als 100.000 Quadratmetern mehr als 650 Exponate ausprobieren. „Vielleicht entdecken sie dabei Talente, von denen sie noch gar nichts wussten“, hofft Schmidt. Damit das gut klappt, helfen Azubis oder Schüler, die selbst zu den 250 Ausstellern gehören. Es laufen 700 Workshops und viele Bühnenshows. So stellt TV-Moderator Ranga Yogeshwar täglich bei „Wissen Live“ prominente Gäste vor.

Neu auf der Ideen-Expo sind die digitalen Welten und Youtuber mit Wissensdrang. Eine von drei Messehallen widmet sich komplett dem Thema Meere und Ozeane. Dabei geht es vor allem um Probleme wie Plastikmüll im Meer und den Klimawandel - und um Ideen, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Zur ersten Ideen-Expo 2007 kamen 162 000 Besucher, vor zwei Jahren besuchten 350.000 Interessierte die Wissensschau. „Es wird dieses Mal noch schöner und sicher viel Spaß machen“, prognostiziert Schmidt.

Das sind die Highlights auf der Ideen-Expo.

E-Auto als Eigenbau

Bisher liegt der E-Golf noch in einigen Tausend Einzelteilen am Stand von Volkswagen, die Karosse schwebt am Haken. Schaffen es junge Besucher mithilfe von VW-Azubis, den Wagen in den neun Tagen der Ideenexpo zu montieren? Vor zwei Jahren hat das mit einem normalen Golf knapp geklappt. Doch das E-Auto ist kniffliger ...

Tiefer Blick ins Herz

In den Kuppelzelten des Forschungsverbunds Rebirth geht es um Dinge, die sonst im Verborgenen bleiben: Im „Herzreaktor“ zeigt ein Film, wie eine mitwachsende Herzklappe in ein freigelegtes, schlagendes Herz eingesetzt wird. Die Forscher wollen Blut, Herz, Lunge und Leber in Zukunft auf biologischem Weg regenerieren, erläutert Herzspezialist Axel Haverich. Damit die Organe nicht erst krank werden, lädt ein Fitnessparcours zur Bewegung ein (Halle 7, Stand LA-15).

Wasserkraft und 
Videogames

Ein komplettes selbst gebautes Wasserrad haben Marie Heinemeyer und Marcel Hoppe mit Mitschülern und Lehrern vom Beruflichen Gymnasium Holzminden zur Ideenexpo mitgebracht. Die Schüler erzeugen mit dem Schaufelrad in der Weser Strom, der E-Bikes auflädt. Besucher dürfen selbst die Kraft des Wassers ausprobieren (Halle 9, Stand EF-11).
Am Game-Square können Besucher Videospiele testen, die es so nicht zu kaufen gibt. Mal geht es um Teamwork, weil man nur zusammen weiterkommt. Oder um Pingpong mit Bildschirm-Gefährten. Auch ein virtueller Waldspaziergang in 3-D ist möglich (Halle 7, Stand DW-01).     

Zahl der Betriebe mit ökologischer Landwirtschaft ist um 9 Prozent auf 1646 gestiegen. Allerdings bleibt diese Form der Hofbewirtschaftung bei insgesamt 37.800 Betrieben aber im Nischenbereich. Wer sich für eine Umstellung interessiert, dem helfen Berater.

Heiko Randermann 12.06.2017

Zum zehnten Mal hat Hannover sein Diner en blanc erlebt: Hunderte treffen sich zum Abendmahl, ganz in weiß. Die Idee kommt ursprünglich aus Paris und hat sich über Hannover in Deutschland verbreitet. Immer am zweiten Freitag im Juni steigt das Spontanereignis - an Orten, die bis zuletzt geheim sind.

Conrad von Meding 12.06.2017
Stadt Hannover 70. Geburtstag des Präsidenten der Jüdischen Gemeinden - Michael Fürst: „Es hat Spaß gemacht“

Illustre Gäste und koscherer Kalbsbraten: Michael Fürst, Chef des Landesverbandes jüdischer Gemeinden, hat am Freitag seinen 70. Geburtstag mit einem Empfang im HCC gefeiert. Unter den Gästen befanden sich auch Doris Schröder-Köpf, Hauke Jagau und Bernd Althusmann.

Simon Benne 09.06.2017