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Stadt Hannover Ratsmehrheit will mehr Sportstätten in Neubaugebieten
Aus der Region Stadt Hannover Ratsmehrheit will mehr Sportstätten in Neubaugebieten
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11:00 10.09.2019
Für das Gelände der Wasserstadt ist bisher keine Sportstätte vorgesehen. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

Ein Bolzplatz für die Wasserstadt Limmer, eine Sportstätte am südlichen Kronsberg? Wo Platz für Sport sein könnte, wird bei der Planung großer Neubaugebiete oft übersehen. Die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP will das ändern und fordert, dass die Stadtverwaltung bei Entwürfen für Neubausiedlungen stets prüft, ob genügend Sportmöglichkeiten zur Verfügung stehen. „Schließlich reichen schon heute die in Hannover vorhandenen Sporthallenkapazitäten nicht aus, um die bestehende Nachfrage zu decken“, heißt es zur Begründung im gemeinsamen Antrag der Ratsmehrheit. Eine Entscheidung hat der Sportausschuss auf Wunsch der CDU am Montag vertagt.

Grüne: Keine Verzögerung bei Bauvorhaben

„Unser Antrag ist wegweisend“, findet SPD-Sportpolitiker Angelo Alter. Bisher achtet die Stadt bei der Entwicklung von Baugebieten stets darauf, dass es genügend Schulen in der Nähe gibt, ausreichend Kitaplätze und nicht zuletzt Supermärkte. „Künftig soll auch der Bedarf an zusätzlichen Sportflächen fester Bestandteil der Planungen sein“, sagt Alter. Der Ansicht ist auch Grünen-Sportpolitiker Mark Bindert. „Bei der Wasserstadt Limmer sind Sportflächen gar nicht berücksichtigt worden, beim südlichen Kronsberg soll lediglich der TSV Bemerode überplant werden“, sagt Bindert.

Aber ziehen sich Bauvorhaben dann nicht noch mehr in die Länge? Nein, meint Bindert. „Wenn die Fachleute in der Verwaltung von Anfang an einbezogen werden, dauert die Planung keinen Tag länger“, sagt er.

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Von Andreas Schinkel

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