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Stadt Hannover Stadt hofft auf weitere 240 Krippenplätze
Aus der Region Stadt Hannover Stadt hofft auf weitere 240 Krippenplätze
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22:30 17.08.2012
Von Andreas Schinkel
Die Stadt will die Kippenplätze weiter ausbauen. Entlastung sollen Förderprogramme des Bundes liefern. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Ob die Anträge bewilligt würden, sei aber noch nicht abzusehen. Aus einem weiteren Fördertopf, der überwiegend aus den Bundeshaushalt gespeist wird, stehen Hannover rein rechnerisch 14,6 Millionen Euro zur Verfügung. Auch dieses Geld habe man nahezu ausgeschöpft, sagt Kalmus. Bis Mitte September bereitet die Stadt die letzten Anträge vor, um möglichst die volle Summe zu erhalten.

1800 Betreuungsplätze für Kleinkinder will die Stadt bis Mitte kommenden Jahres aus eigener Kraft einrichten. Die Zeit drängt, denn vom 1. August 2013 an haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Platz für ihre Ein- und Zweijährigen Kinder. Aktuell kann die Stadt Betreuungsplätze für 4160 Kleinkinder bieten, das sind 44 Prozent der Ein- und Zweijährigen. Die Zielmarke liegt bei 5270 Krippenplätzen für August 2013. Damit könnten 53 Prozent der Kinder versorgt werden. Ob diese Betreuungsquote ausreicht, um den Rechtsanspruch einzulösen, mag in der Stadtverwaltung niemand mit Sicherheit prognostizieren.

Entlastung könnte ein weiteres Förderprogramm des Bundes bringen, das Familienministerin Kristina Schröder (CDU) vor einigen Wochen vorstellte. 580 Millionen Euro für 30000 weitere Krippenplätze will sie zur Verfügung stellen. Noch ist unklar, nach welchen Kriterien das Geld vergeben wird. In Hannover hofft man, dass damit auch bereits geplante Krippenstätten bezahlt werden dürfen, sodass die Stadtkasse entlastet wird. Ansonsten werde derjenige bestraft, der sich frühzeitig um einen Ausbau bemüht hat, kritisierte Sozialdezernent Thomas Walter vor Kurzem.

Die Bürger der Landeshauptstadt sollen jederzeit einen schnellen, unkomplizierten und kostenfreien Zugang ins Internet erhalten – das fordern jetzt parteiübergreifend jüngere Ratsmitglieder. Sie drängen die Stadtverwaltung, die Einrichtung öffentlich zugänglicher WLAN-Netze zu prüfen.

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