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Stadt Hannover AWO Kita in Wettbergen feiert Einweihung
Aus der Region Stadt Hannover AWO Kita in Wettbergen feiert Einweihung
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00:17 27.11.2018
Offiziell eingeweiht: (von links) Knud Hendricks (stellvertretender AWO Vorsitzender), Sabine Tegtmeyer-Dette (Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin), Rita Maria Rzyski (Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Frank Siebrecht (Geschäftsführer Wallbrecht GmbH), Bezirksbürgermeister Andreas Markurth und AWO Geschäftsführer Burkhard Teuber schnitten das rote Band gemeinsam mit einigen Kita-Kindern durch. Quelle: AWO
Wettbergen

In der Kindertagesstätte Bergfeldstraße in Wettbergen lernen und spielen bereits seit August 100 Krippen- und Kindergartenkinder. Jetzt ist die städtische Einrichtung in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover nach drei Monaten Betriebszeit mit Gästen aus Politik und Verwaltung, Kooperationspartnern und Vertretern der AWO von Oberbürgermeister Stefan Schostok offiziell eröffnet worden. „Ein rundum gelungenes Projekt“, befand er. Die AWO ist viergrößter Träger von Kindertagesstätten in Hannover.

„Als wir die Trägerschaft der neuen Kita auf unsere Internetseite gestellt hatten, haben wir innerhalb kürzester Zeit 150 Anmeldungen für die 100 Plätze erhalten“, berichtet AWO-Geschäftsführer Burkhard Teuber. Das zeige die Akzeptanz im Stadtteil. Die Kita wurde im Juli nach rund einjähriger Bauzeit fertiggestellt, die Übergabe der Räumlichkeiten verzögerte sich dann auf den 25. Juli 2018. „Durch das Engagement der Mitarbeitenden, die über das Wochenende alles eingeräumt haben, und die gute Koordination der Leiterin konnten wir tatsächlich zum 1. August 2018 eröffnen“, hob Knud Hendricks, stellvertretender AWO-Vorsitzender, in seinem Grußwort hervor und bedankte sich bei Nadine Gnauck und ihrem Team.

Mit den lichtdurchfluteten Räumen in dem großzügig gestalteten Gebäude und dem großen Außengelände ist Gnauck sehr zufrieden. „Ich bin begeistert, wie viel Platz die Kinder hier haben.“ Die Kita ist nach dem sogenannten offenen Konzept gestaltet. Das heißt, die Kinder sind nicht mehr in festen Gruppen untergebracht, sondern ihre jeweiligen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Dafür stehen verschiedene Funktionsräume zur Verfügung. Die Kinder können zwischen einem Atelier, einem Bauraum, Rollenspielraum, Matschraum, Leseraum und einem Ruheraum zum Entspannen wählen. Die Räume würden von den Kindern sehr gut angenommen, alle hätten sich gut eingewöhnt, berichtete Gauck. „Das positive Feedback der Eltern stärkt uns sehr“, fügte sie hinzu.

Die Kita befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Altenzentrum Karl Flor. „Von beiden Seiten besteht der Wunsch nach einer engeren Kooperation“, sagte Gnauck. Im vergangenen halben Jahr seien erst einmal Kinder, Eltern und Mitarbeiter in der Kita angekommen, ab nächstem Jahr solle die geplante Kooperation starten. „Da passt es besonders gut, dass unsere Einrichtung in das Programm Familienzentren der Landeshauptstadt Hannover aufgenommen wurde.“

Das zuvor unbebaute Grundstück zwischen Bergfeldstraße und Ricklinger Stadtfriedhof mit einer Größe von rund 3200 Quadratmetern war mit Änderung des Bebauungsplans 2015 als Gemeinbedarfsfläche für eine Kindertagesstätte vorgesehen. Nun wurde in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft die Kita mit einer Nutzfläche von 920 Quadratmetern gebaut. Das Gebäude ist im Passivhausstandard in massiver Bauweise errichtet. Geheizt wird über solare und interne Wärmegewinnung, unterstützt durch eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Dachflächen sind begrünt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 3,9 Millionen Euro.

Von sta

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