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Stadt Hannover Mit 3D-Brille gegen Unfälle
Aus der Region Stadt Hannover Mit 3D-Brille gegen Unfälle
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12:33 04.06.2015
Schüler können im Rahmen der Aktion mit 3 D-Brille auf Monsterjagd gehen und erlernen dabei spielerisch wichtige Regeln der Verkehrserziehung. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Fünf Kinder verletzten sich im Stadtgebiet Hannover in diesem Jahr bei Unfällen schon schwer. 17 Kinder waren es im vergangenen Jahr bei 199 Unfällen mit Kinderbeteiligung insgesamt. Und doch sind die Unfallzahlen seit 2011 rückläufig. Das erklärte Uwe Lange, Leiter des Verkehrsdezernats Hannover, am Mittwoch. „Wir sind auf einem guten Weg, aber müssen noch viel Arbeit investieren, damit Kinder sicher durch den Verkehr kommen“, sagte der Beamte und stellte dazu mit Stadtbaurat Uwe Bodemann anlässlich der Woche der Verkehrssicherheit die Kampagne „Gib mir Acht“ vor.

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Gemeinsam mit Verkehrswacht, ADAC, Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUVH) und Landesunfallkasse Niedersachsen möchten Stadt und Polizei für die sichere Teilnahme am Verkehr sensibilisieren. Ein entsprechendes Aktionsprogramm richtet sich vor allem an die Schüler der vierten, fünften und sechsten Klassen. So gibt es vom 8. bis zum 12. Juni in Schulen Präventionsaktionen zum sogenannten Toten Winkel, es wird einen Fahrradparcours geben und die Stadt hat ihre Informationsbroschüre zum Thema grundsätzlich überarbeitet.

Schüler können nun mit 3 D-Brille auf Monsterjagd gehen und erlernen dabei spielerisch wichtige Regeln der Verkehrserziehung. Ganze städtische Schnitzeljagden sind mit QR-Codes auf Straßenlaternen möglich. Dazu üben am 8. und 9. Juni gleich 600 Kinder rund um die Marktkirche das richtige Verhalten im Straßenverkehr. „Kinder sind im Straßenverkehr physisch und psychisch immens gefordert. Daher sollten Rad fahrende Kinder erst allein am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie die Radprüfung bestanden haben“, betonte Frank Hospach, GUVH-Geschäftsbereichsleiter.

„Rückläufige Unfallzahlen zeigen, wie wichtig die Kampagne ist“, sagte Bernhard Radkau von der Verkehrswacht.

Seit fünf Jahren läuft die Woche der Verkehrssicherheit. „Seitdem hatten wir uns vorgenommen, 100 bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Stadt umzusetzen“, sagte Bodemann gestern. Dieses Ziel sei erreicht. „Aber wir wollen nun unsere Arbeit fortsetzen und haben uns 10 bis 15 große, bauliche Maßnahmen im Jahr vorgenommen.“ So sollen Kinder zum Beispiel schneller die Straße überqueren können.

Viele Partner der Woche der Verkehrssicherheit engagieren sich auch beim großen Familienfest zur Einschulung, die HAZ-Aktion „Sicherer Schulweg“. Auch in diesem Jahr wird dabei auf die Gefahren im Verkehr hingewiesen. Das Fest läuft am Neuen Rathaus am 6. September, direkt nach den Einschulungen in der Region Hannover

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