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Umland Fahranfängerin (18) rammt Limousine - und muss ins Krankenhaus
Aus der Region Umland Fahranfängerin (18) rammt Limousine - und muss ins Krankenhaus
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10:47 13.08.2019
An der Straße "Unter der Schaumburg" in Welsede kümmern sich Rettungskräfte nach dem Unfall um die verunglückte Fahranfängerin aus Schaumburg. Quelle: Ulrich Behmann
Welsede/Schaumburg

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei aus Hessisch Oldendorf gegen 19.20 Uhr. Die Fahranfängerin wollte mit einem VW Golf von der Straße „Unter der Schaumburg“ nach links auf die Bundesstraße 83 abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision.

Airbags lösen aus, Vorderachse bricht, Notrufsystem schlägt Alarm

Beim Abbiegen prallte die junge Frau mit ihrem Fahrzeug gegen die Beifahrerseite einer Mercedes-Limousine, deren Fahrer (50) in Richtung Deckbergen unterwegs war. Der Mann aus Bielefeld kam mit dem Schrecken davon. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass in seinem Auto die seitlichen Airbags auslösten.

Die Achse der Mercedes-Limousine brach infolge des Unfalls entzwei, die Beifahrerseite wurde stark eingedrückt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Zehntausend Euro. (Foto: Ulrich Behmann)

Die Vorderachse des Wagens brach entzwei. Das automatische Notrufsystem „eCall“ sorgte umgehend dafür, dass die Kollision einer Leitstelle gemeldet wurde. Der Unfall löste einen größeren Rettungs- und Feuerwehreinsatz aus.

18-Jährige wird ins Krankenhaus gebracht

Neben einem Notarzt-Einsatzfahrzeug und einem DRK-Rettungswagen aus Rinteln rückten auch eine Rettungswagen-Besatzung der Feuerwehr Hameln und der Löschzug „Weser“, der sich aus den Feuerwehren Welsede, Kleinenwieden und Großenwieden zusammensetzt, aus.

Freiwillige sicherten die Unfallstelle ab, warnten Autofahrer. Die junge Fahranfängerin wurde derweil mit einem Rettungswagen zum Klinikum Schaumburg nach Vehlen gebracht, wie Oberkommissar Jens Röpke berichtete.

Die Fahrspur in Richtung Schaumburg-Ostendorf war längere Zeit unpassierbar. Staus bildeten sich aber erst, als die B83 kurzfristig während der Bergung voll gesperrt werden musste. Die Polizei schätzt den Schaden an den Fahrzeugen auf mehr als 40.000 Euro. von Ulrich Behmann

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