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Leserbriefe Missbrauch statt Bekämpfung von Fluchtursachen
Mehr Meinung Leserbriefe Missbrauch statt Bekämpfung von Fluchtursachen
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17:03 28.06.2019
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Kann denn im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) kein verantwortlicher Redakteur die Zusammenhänge analysieren und klarstellen?

Am Freitag vergangener Woche melden Sie auf Seite 4 kommentarlos die Steigerung der Rücklagen der Arbeitsagentur auf 25,1 Milliarden Euro die laut Bild bis 2023 auf über 31 Milliarden Euro wachsen und wirtschaftliche Flauten abfangen sollen.

Nur drei Seiten weiter die Bankrotterklärung „Dämpfer auf dem Arbeitsmarkt“, die deutlich macht, dass die Arbeitsagentur ihrem Auftrag, arbeitslose Menschen, die jahrzehntelang brav ihre Zwangsversicherungsabgaben zur Vorsorge einzahlen mussten, wieder in Arbeitsverhältnisse zu bringen, nicht gerecht wird. Lügenbotschaften dann auf Seite 8 „Rückgang gegen den Trend“, 18 Arbeitslose weniger in Rinteln bei 1159 offenen Stellen. Meine persönliche Erfahrung (seit 19 Monaten bin ich in Rinteln arbeitslos und habe noch nie ein ehrliches Angebot für eine neue Arbeitsstelle bekommen!) zeigt mir das Gegenteil an.

Arbeitsstellen vermittelt werden an illegale und Kriminelle Afrikaner (Samstag Seite 11)!

Nun will der Bund ausländische Fachkräfte zentral anwerben (dazu stehen offensichtlich genügend bislang untätige Ressourcen bei der Arbeitsagentur zur Verfügung), das bedeutet das Gegenteil der bislang verkündeten Aktivitäten der GroKo: Fluchtursachen bekämpfen! Hier sollen Menschen angelockt werden, die in ihren Heimatländern teuer Ausbildungen absolvierten und nun dort nicht mehr eingesetzt werden können. Vielleicht verschenkt ja Herr Maas vorher Fördergelder für lokale Ausbildungsoffensiven an die betroffenen Länder? Letztendlich ist es Ausdruck des Totalversagens bei Ausbildung und Bezahlung der gesuchten Berufe in Deutschland, verantwortlich die seit Jahrzehnten regierende GroKo! Walter Ulbricht hat 1961 die Mauer bauen lassen um die gezielte Abwerbung von teuer ausgebildeten Fachkräften aus der DDR durch die Bundesrepublik zu verhindern. Kommt die nächste Mauer jetzt an Oder und Neisse oder weiter östlich zwischen der Ukraine und Polen?

Klaus Goebel, Rinteln