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Leserbriefe Nein, so nicht!
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15:03 23.08.2019
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Zu dem Argument von Fritz Stille, dessen Dialogbereitschaft ich begrüße, entgegne ich: Es geht hier nicht um ein „Entweder oder“.

Jede Energieerzeugung muss mit Augenmaß und Bedacht Einzug halten – AKWs galten auch einmal als Allheilmittel. Im Paderborner Land oder an der Nordseeküste, on shore wohlgemerkt, sind inzwischen weite Teile der Landschaft zugepflastert. Nun geht es also in die Höhe, ich habe vor St. Peter-Ording nicht eine einzige so hohe Anlage gesehen, wie in Silixen geplant. Das ist maßlos. In Finnland und Schweden hingegen kaum WKAs. Das Ganze macht so keinen Sinn.

Ein WKA-Monster der 240-Meter-Klasse erzeugt gerade einmal Strom für 5000 Haushalte, wohlgemerkt, ohne Pkw und Tretroller mit nicht recycelbaren Akkus. Sollen wir demzufolge jedes Tal mit den Teilen zukleistern? Und bei Windstille dann Atomstrom aus Frankreich und Tschechien? An Doppelmoral grenzt es, wenn nun jeder seinen Vorgarten mit Plastikfolien versiegelt und sich wundert, dass die Kanäle überlaufen – gleichsam aber in WKAs das Allheilmittel für einen Klimawandel sucht.

Deutschland ist für zwei Prozent des weltweiten CO2 verantwortlich. CO2-Vermeidung fängt beim Stromverbrauch an. Hier ist Regulierung gefordert. Nein, so nicht! Sebastian Wallenstein,

Initiator Gegenwind Extertal, Rinteln Silixen