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Leserbriefe Radfahrer sind oft unberechenbar
Mehr Meinung Leserbriefe Radfahrer sind oft unberechenbar
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21:43 15.11.2019

Im unmittelbaren Bereich meiner Wohnung und auch im Straßenverkehr der Innenstadt ist es oft unangenehm, die Kapriolen mancher Radler zu ertragen.

Sehr oft fahren Radfahrer unberechenbar und ohne Zeichen zu geben kreuz und quer im fließenden Verkehr. Sie bringen nicht nur sich selbst in Gefahr, sie verunsichern durch das nicht einschätzbare Verhalten andere Verkehrsteilnehmer.

Die Einmündung der Freiherr-vom-Stein-Straße in die Plettenbergstraße unterliegt der Rechts-vor-Links-Regelung innerhalb der Tempo-30-Zone. Radfahrer scheren sich meistens nicht darum. Bergab werden erstaunliche Geschwindigkeiten gefahren. Besonders schlimm ist, dass nach Einbruch der Dunkelheit ohne Licht gefahren wird. Dieses wird über kurz oder lang zu bösen Unfällen führen.

Besonders übel ist, dass oft an Wochenenden ganze Familien, zu dritt und zu viert nebeneinander gegen die Richtung der Einbahnstraße von unten nach oben fahren (Das bringen allerdings fast täglich sogar Autofahrer). Biegt ein Auto in die Plettenbergstraße vorschriftsmäßig ein, fahren die Radler nicht an die Seite. Autofahrer werden sogar übel beschimpft. Bedauerlich, dass in so einer Situation der Griff zur Kamera verbleibt.

Bei Kontaktaufnahme mit dem Ordnungsamt der Stadt, um auf diesen Missstand hinzuweisen, hatte ich den Eindruck: „Ja, ja, rede man, aber gemacht wird ja nichts.“ Solche Hinweise werden nicht ernst genommen.

Der vor zwei Wochen verzeichnete Unfall mit zwei Radfahrern beruht offensichtlich auch darauf, dass die Plettenbergstraße von oben nach unten neben Autos auch mit Fahrrädern ständig mit mehr als 30 Stundenkilometern befahren wird und außerdem wegen Radelns ohne Licht. Wir haben sehr bedauert, dass ausgerechnet unser Zeitungszusteller dabei zu Schaden kam.

Karl-Heinz Driftmann, Bückeburg