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Leserbriefe Reines Luxusprojekt
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18:09 29.03.2019
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Für mehr ist kein Bedarf. Und wenn Bedarf bestünde, fehlte es wahrscheinlich an Zügen, zumal Nachtzüge, bevor sie gebaut werden könnten, erst einmal entwickelt werden müssten und die Entwicklung von Güterzügen für die Strecke praktisch nicht machbar ist. Und wenn Bedarf und Züge da wären, könnten auch nur acht Züge pro Stunde fahren.

So wie es sich darstellt, könnten die Planungen für oben genannte Verbindung in die selbe Richtung gehen, was hieße, dass die Region zwischen den beiden Hauptbahnhöfen heftig belastet würde und ihr auf der anderen Seite keinerlei Vorteil entstünde, hieße es doch, dass keine Güterzüge von der alten (überlasteten) Strecke auf die neue umgeleitet werden könnten.

Dazu käme, dass, wenn man Personenzüge auf diese verlegte, die Verbindungen von Minden, Löhne und Herford nach Nienburg, Rotenburg, Hamburg, nach Hameln, Hildesheim, nach Detmold, Kassel und nach Osnabrück, Schiphol, Amsterdam abklemmen würde, da ja nicht einmal in Minden ein Halt vorgesehen ist, Minden, das Endstation etlicher Züge ist.

So gesehen handelt es sich um ein reines Luxusprojekt, das man angehen könnte, wenn man die alte Strecke für den jetzt schon anstehenden Verkehr ausgebaut hat und dann noch Mittel zur Verfügung stünden.

Und wie viele Unternehmen bewerben sich eigentlich um die Bedienung der Schnellfahrstrecke Frankfurt-Köln, bitte?

Gerhard Cremer, Bückeburg