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Der Norden Polizei reagiert mit Schock-Video auf Unfälle
Nachrichten Der Norden Polizei reagiert mit Schock-Video auf Unfälle
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20:00 27.03.2014
Immer wieder ist es im März zu schweren Unfällen auf den Autobahnen nördlich von Hannover gekommen. Die Polizei setzt jetzt auf ein Präventionsvideo. Quelle: Polizei
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Soltau

Die Polizei im Heidekreis will mit einem Präventionsvideo weitere schwere Unfälle auf den Autobahnen 7 und 27 verhindern. Diese hatten drastisch zugenommen, seitdem zwischen dem Dreieck Walsrode und der Raststätte Allertal die Autobahn ausgebaut wird. "Zwei tödlich verletzte, sechs schwer verletzte und 27 leicht verletzte Personen, dazu Blechschäden in Millionenhöhe und kilometerlange Staus: So lautet das traurige Fazit nach dreieinhalb Wochen Baustellenbetrieb auf der A7 im Heidekreis", urteilte die Polizei.

Am Donnerstag kam es erneut zu einem schweren Unfall vor der Baustelle in Richtung Norden. Drei Lastwagen waren daran beteiligt. Der Fahrer eines Sattelzuges hatte wohl übersehen, dass vor ihm zwei andere Lkw gebremst hatten. Er krachte auf den vor ihm fahrenden Lastwagen. Der Fahrer verletzte sich dabei am Bein und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.Während der Aufräumarbeiten kamen es zu mehreren Kilometern Stau.

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Mit Hilfe eines Unfallvideos wollen Polizei und Landkreis weitere schwere Unfälle verhindern. Das Präventionsvideo haben die Beamten den Medien zur Verfügung gestellt. Es enthält Bilder von Überwachungskameras an der Autobahn. Zwei der insgesamt sechs schweren Unfälle sind darin zu sehen.

"Unfälle passieren an jeder Baustelle. Was uns überrascht hat, waren die Folgen. Die haben uns erschreckt", sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten arbeiten bei dem Präventionsprojekt mit dem Landkreis und der Landesstraßenbehörde zusammen. Unter anderem sollen auch Tempokontrollen von Autobahnbrücken für mehr Sicherheit sorgen. Das Tempolimit in der Baustelle soll herabgesetzt werden. Außerdem wurden CB-Funk-Sender aufgestellt. "Wenn Lkw in den Bereich reinfahren, wird den Fahrern per Funk mitgeteilt, dass sie jetzt in einem gefährlichen Bereich sind und sie aufpassen sollen", so die Polizei.

rah/doe

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