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Der Norden Autofahrer stirbt nahe Hildesheim auf A7
Nachrichten Der Norden Autofahrer stirbt nahe Hildesheim auf A7
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15:44 30.07.2016
Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Quelle: Elsner
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Hildesheim

Ein Autofahrer ist bei einem Unfall auf der Autobahn 7 nahe Hildesheim tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, prallte der 42-jährige Hildesheimer mit seinem Multivan bei hoher Geschwindigkeit auf den Auflieger eines Sattelzuges. Dabei wurde das Fahrzeug bis zur B-Säule komplett zerstört. Bei den Bergungsarbeiten musste der Van zwischenzeitlich abgelöscht werden, weil sich Flüssigkeiten im Motorraum entzündet hatten.

Der 42-Jährige wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag und nur noch tot geborgen werden konnte. Der 53-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb äußerlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Ein Fehlverhalten seinerseits schließen die Beamten aufgrund von Zeugenaussagen und der Auswertung eines digitalen Kontrollgeräts bislang aus.

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Anfangs war aufgrund der unklaren Lage und zahlreicher Koffer im Multivan noch unklar, ob sich möglicherweise weitere Personen im Fahrzeug befunden hatten und herausgeschleudert wurden. Ein Polizeihubschrauber und Kräfte der Fezerwehr suchten deshalb die Umgebung ab, konnten aber niemanden finden.

Im Zuge des Unfalls wurden Trümmerteile auf einer Strecke von 400 Metern über die gesamte Fahrbahn verteilt. Bei zwei Fahrern, die der Unfallstelle ausweichen wollten, kam es dadurch zu Beschädigungen an deren Fahrzeugen.

Während der Unfallaufnahme war die A7 zunächst für eine Stunde voll gesperrt. Kurz nach Mitternacht wurde der Verkehr dann einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. In der Zwischenzeit hatte sich der Verkehr zwischenzeitlich auf 10 Kilometern gestaut. Gegen 5.45 Uhr war die Unfallaufnahme beendet und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

jos/fgr

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