Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Der Norden ICE-Strecke Göttingen-Hannover: Ab Dezember wieder freie Fahrt
Nachrichten Der Norden ICE-Strecke Göttingen-Hannover: Ab Dezember wieder freie Fahrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:01 13.09.2019
Arbeiter zerlegen alte Bahnschienen bei Sorsum im Landkreis Hildesheim. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Göttingen

Die Neuverlegung der Schienen für die ICE-Strecke GöttingenHannover ist abgeschlossen. Inzwischen würden die Oberleitungen und Kabelanlagen erneuert, sagte eine Bahnsprecherin am Freitag. Die Sanierung der Schnellfahrtrasse laufe nach Plan. Fahrgäste könnten davon ausgehen, dass die ICE-Strecke wie vorgesehen ab Mitte Dezember wieder befahrbar sein werde.

Die Bahn hatte Mitte Juni damit begonnen, den 89 Kilometer langen Abschnitt zwischen Göttingen und Hannover zu sanieren. Seither werden ICEs und ICs über eine Nebenstrecke umgeleitet, die sonst Regional- und Güterzügen vorbehalten ist. Die Fahrzeiten verlängern sich für Reisende, die auf Routen zwischen Süd- und Norddeutschland oder zwischen Frankfurt und Berlin unterwegs sind, um 30 bis 45 Minuten.

Die Neuverlegung der Schienen für die ICE-Strecke Göttingen–Hannover ist abgeschlossen

Die Generalsanierung ist nach Angaben der Bahn unvermeidbar. Der Abschnitt GöttingenHannover, der Teil der Schnellfahrstrecke WürzburgHannover ist, war nach der Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb.

Lesen Sie auch:
Deutschland investiert mehr in die Schiene – und bleibt trotzdem fast Schlusslicht

Außer Gleisen und Oberleitungen werden auch neun Tunnel und acht Talbrücken erneuert. Für die Arbeiten hat die Bahn Kosten von 175 Millionen Euro veranschlagt. Auch der Rest der Schnellfahrstrecke soll in Etappen bis 2023 saniert werden. Der Abschnitt GöttingenKassel kommt voraussichtlich von April bis Juli 2021 an die Reihe.

Rechnungshof warnt: Der Bahn fehlen mehrere Milliarden Euro

Der Deutschen Bahn fehlen nach Einschätzung des Bundesrechnungshofs in diesem Jahr mehrere Milliarden Euro. "Bereits bis Ende des Jahres 2019 wird eine signifikante Finanzierungslücke von fast drei Milliarden Euro bestehen", heißt es in einem Bericht der Behörde an den Bundestag.

Sollte ein Verkauf der Auslandstochter Arriva diese Lücke nicht schließen oder das Geschäft nicht zustande kommen, könne die Bahn ihre Investitionen "nicht aus eigener Kraft finanzieren", heißt es in dem Dokument. Hinzu kämen weitere finanzielle Herausforderungen wie die Beschaffung neuer Züge, die Digitalisierung der Schiene oder das Projekt Stuttgart 21, die der bundeseigene Konzern "nicht durch operativ erwirtschaftete Cashflows auffangen kann".

Lesen Sie auch:
Die Bahn – plötzlich smart und fancy?

Von RND/dpa

Hunderte Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern haben am Donnerstagnachmittag ein außergewöhnliches Himmelsschauspiel beobachtet. Der „Feuerball“ war nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören.

11:58 Uhr

Explosionen, immer wieder Salven aus Maschinenpistolen, Schreie und Panik – so könnte das Szenario eines Terroranschlags aussehen, für den die Polizei im Hauptbahnhof in Bremen probte. Ein Ernstfall, den niemand erleben will.

09:54 Uhr

Fast 8000 Züge sind in Niedersachsen zwischen Januar und Mai dieses Jahres ausgefallen. Häufig waren fehlende Lokführer der Grund. Das Land will nun die Ausbildung von Flüchtlingen zu Lokführern prüfen. Ein Antrag der Grünen fiel auf breite Zustimmung.

12.09.2019