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Der Norden Busfahrer in Oldenburg verprügelt: Fahrer soll zuerst handgreiflich geworden sein
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Busfahrer in Oldenburg verprügelt: Fahrer soll zuerst handgreiflich geworden sein

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11:26 23.07.2020
Überwachungsvideos aus dem Bus zeigten, dass der Fahrer als erstes handgreiflich geworden sei, sagte Polizeisprecher Stephan Klatte Quelle: dpa
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Oldenburg

Die Polizei sucht nach dem Angriff auf einen Busfahrer in Oldenburg weiterhin zwei Männer. Allerdings stellt sich für Ermittler der Fall nicht so eindeutig dar, wie er teilweise in Medien beschrieben worden ist. Überwachungsvideos aus dem Bus zeigten, dass der Fahrer als erstes handgreiflich geworden sei, sagte Polizeisprecher Stephan Klatte am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Nach seinen Angaben waren zwei Männer am 16. Juli abends in den Stadtbus eingestiegen, von denen einer keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Der Fahrer habe sie auf die Maskenpflicht im Nahverkehr hingewiesen, daraufhin sei er von den Passagieren beleidigt worden. Der Busfahrer rief die Polizei und verriegelte die Türen.

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Fahrer erleidet leichte Gehirnerschütterung

Als die Männer versuchten, die Tür zu öffnen, nahm der Busfahrer einen von ihnen in den Schwitzkasten - so Klattes Darstellung. Dann sei er von den Männern geschlagen worden, die durch die Tür entkamen.

Der Fahrer habe eine leichte Gehirnerschütterung erlitten, die der Hausarzt diagnostiziert habe, sagte Klatte. Der Busfahrer und Zeugen des Geschehens sollen kommende Woche zu dem Vorfall befragt werden.

Der Vorfall schlug auch in sozialen Medien Wellen mit Blick auf Frankreich. Dort war Anfang Juli ebenfalls ein Busfahrer attackiert worden, der die Maskenpflicht durchsetzen wollte. Der Mann starb an seinen Verletzungen. Klatte wollte das aber nicht mit dem Oldenburger Fall vergleichen: „Da sind wir ganz weit davon entfernt.“

Von RND/lni