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Der Norden Hilferuf von Restaurants und Hotels: „Leben vom Sommergeschäft“
Nachrichten Der Norden Hilferuf von Restaurants und Hotels: „Leben vom Sommergeschäft“
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18:22 16.04.2020
Restaurants fürchten, dass die Verlängerung der Corona-Beschränkungen ihre wirtschaftliche Grundlage vernichtet. (Symbolbild) Quelle: Uwe Anspach/dpa
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Hannover/Bremen

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga fordert in der Corona-Krise einen Rettungsfonds. Damit die Betriebe den Sommer überstehen können, müssten touristische und geschäftliche Reisen im kleinen Rahmen schon bald wieder möglich sein, forderte der Hauptgeschäftsführer des Verbands in Niedersachsen, Rainer Balke, am Donnerstag. „Die Inseln und Küsten in Niedersachsen leben vom Sommergeschäft. Wenn darauf verzichtet werden muss, wäre es fatal.“

Restaurants seien sicherer als Ladenbetriebe

Es sei viel teurer, Betriebe, die während der Krise schließen müssen, wieder aufzubauen als sie jetzt zu stützen, sagte Balke und warb für einen Rettungsschirm wie ihn die Landwirtschaft in Dürrezeiten bekomme.

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Derzeit fehle der Hotel- und Gastrobranche eine Perspektive, wie es überhaupt weitergehen soll, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin in Bremen, Nathalie Rübsteck.

Nach Rübstecks Ansicht wäre eine Öffnung der Restaurants zudem sicherer als die der Ladengeschäfte. In Restaurants würden Kunden sitzen und höchstens aufstehen, um zur Toilette zu gehen. In Läden gebe es dagegen ständig Bewegung, so dass sich die Kunden eher begegneten.

Von RND/lni