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Der Norden Zu kompliziert: Ärztekammerpräsidentin fordert Tempo bei Corona-Impfung
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Corona-Impfung in Niedersachsen: Ärztekammerpräsidentin fordert mehr Tempo

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10:25 08.03.2021
Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Martina Wenker, kritisiert die aktuelle Impfkampagne.
Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Martina Wenker, kritisiert die aktuelle Impfkampagne. Quelle: Collage dpa
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Oldenburg

Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker fordert weniger Bürokratie beim Impfen. „Es mangelt nicht am Impfstoff“, sagte Wenker der in Oldenburg erscheinenden „Nordwest-Zeitung“. Es hake bei der Terminvergabe und der Reihenfolge der Priorisierungen. Alle, die impfen könnten, müssten auch impfen.

Damit seien die Impfzentren, die Impfteams sowie die Haus- und Betriebsärzte gemeint. Jeder verfügbare Impfstoff müsse verteilt werden: „Wir brauchen jetzt keine Modellprojekte mehr, in denen wir noch impfen üben müssen.“

Wenker: Ärzte werden bei Corona-Impfung ausgebremst

Wenn Impfstoff übrig sei, sollte man unkompliziert zu den Priorisierungsgruppen zwei oder drei gehen können, forderte Wenker. Die Ärzte würden immer wieder ausgebremst. Das Termin-Management sei zu kompliziert, sagte sie mit Blick darauf, dass ab Ende März auch in Hausarztpraxen geimpft werden solle.

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Die Organisation der Impftermine solle dezentral erfolgen. „Wer sich impfen lassen möchte, kann eine Termin bei seinem Haus- oder Betriebsarzt vereinbaren. Schulen sollten unkompliziert ein Impfteam bestellen können.“

Von RND/lni