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Corona-Verordnung: Verkehrsbetriebe in Niedersachsen müssen Einhaltung der Corona-Regeln durchsetzen

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11:20 28.08.2020
Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung in Niedersachsen, erläutert die aktuellen Corona-Bußgelder. Quelle: Peter Steffen/dpa (Archiv)
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Hannover

Das Sozialministerium haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Beschwerden erreicht, dass die Pflicht eine Maske zu tragen, von vielen Fahrgästen im öffentlichen Personennahverkehr nicht ernst genommen werde. „In der Anfangsphase der Corona-Epidemie haben sich fast alle an dieses Gebot gehalten, aber wir stellen jetzt fest, dass sich eine gewisse Fahrlässigkeit eingeschlichen hat. Manche Menschen tragen die Maske unter dem Kinn oder auf dem Kopf oder nehmen die Pflicht beim Ein- und Aussteigen nicht mehr ernst“, sagte Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabes der Landesregierung. Deshalb habe man in der neuesten Corona-Verordnung zwei Änderungen vorgenommen. Verkehrsbetriebe werden nun explizit verpflichtet, die Einhaltung der Regeln durch Durchsagen und Kontrollen sicherzustellen. Festgehalten ist auch, dass man ein ärztliches Attest vorweisen muss, wenn man aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann. Bislang reichte die „Glaubhaftmachung“ einer Erkrankung aus.

Abstand halten – sonst sind 100 Euro fällig

Schröder stellte am Freitag auch noch einmal den neuen Bußgeldkatalog Niedersachsens vor, der seit Donnerstag dem 27. August in Kraft ist. Wer sich ohne Mund-Nasen-Schutz in einen Bus oder eine U-Bahn setzt, muss jetzt mit hohen Bußgeldern rechnen – es werden zwischen 100 und 150 Euro fällig.

Von mbb, win