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Der Norden Ehemann sticht Frau in Wohnung nieder
Nachrichten Der Norden Ehemann sticht Frau in Wohnung nieder
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21:46 05.03.2014
 Über den gesundheitlichen Zustand der dreifachen Mutter ist nichts bekannt. Quelle: Symbolbild
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Hamburg

Nach einer tödlichen Messer-Attacke auf seine junge Ehefrau in Hamburg-Harburg hat die Polizei den Angreifer niedergeschossen. Der 44-Jährige schwebt in Lebensgefahr, wie Polizeisprecher Holger Vehren am Mittwoch sagte. Ein Nachbar hatte vor der Bluttat einen lautstarken Streit in der Wohnung gehört und die Rettungskräfte alarmiert. Die drei Kinder des Paares – sie sind zwei, neun und zehn Jahre alt – waren bei dem Angriff vermutlich in einem anderen Zimmer. Sie blieben unverletzt.

Die Mordkommission im Landeskriminalamt ermittelt. Die Hamburger Staatsanwaltschaft will zudem Vorermittlungen führen, um die genauen Umstände des Schusswaffengebrauchs zu klären, wie Sprecher Carsten Rinio sagte. Nach seinen Angaben sollen die Polizisten an diesem Donnerstag befragt werden.

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Als Feuerwehr und Polizei am Mittwochmorgen am Tatort im Stadtteil Harburg eintrafen, stießen sie im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses auf den zehnjährigen Jungen – er war offenbar aus der Wohnung gelaufen. Das Kind sagte, seine Eltern hätten sich gestritten. In der Wohnung fanden die Beamten die schwer verletzte 28-Jährige – und ihren Mann, der mit einem Messer bewaffnet war.

Der 44-Jährige habe die Polizisten angegriffen, hieß es. Die Beamten schossen nach bisherigen Erkenntnissen daraufhin mehrmals mit ihren Dienstwaffen auf ihn. Wie viele Schüsse fielen, blieb zunächst unklar. „Das ist Gegenstand der Ermittlungen“, sagte Vehren.

Die drei Kinder – der zehnjährige Junge und seine beiden jüngeren Schwestern - wurden von Notfallseelsorgern betreut. Was sie von der tödlichen Messer-Attacke auf ihre Mutter und den Schüssen auf ihren Vater mitbekommen haben, sei unklar, betonte Vehren. Offen blieb zunächst auch, worüber sich das Paar gestritten hatte: „Der Streitgrund ist bisher unklar.“

Die beiden Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Trotz einer Notoperation konnten Ärzte das Leben der Frau nicht retten. Den Mann, der durch die Polizeikugeln lebensgefährlich verletzt wurde, können die Ermittler derzeit nicht befragen.

lno

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