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Der Norden Hamburger SPD muss um absolute Mehrheit fürchten
Nachrichten Der Norden Hamburger SPD muss um absolute Mehrheit fürchten
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11:24 08.11.2014
Foto: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) muss sich vielleicht nach der nächsten Wahl einen Koalitionspartner suchen.
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) muss sich vielleicht nach der nächsten Wahl einen Koalitionspartner suchen. Quelle: dpa
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Hamburg

45 Prozent der Wahlberechtigten würden für die Sozialdemokraten als stärkste Kraft stimmen - im Vergleich zu ihrem Wahlergebnis von 2011 würde die SPD jedoch damit drei Prozentpunkte einbüßen, berichtete das „Hamburger Abendblatt“ am Samstag. Im Auftrag der Zeitung hatte das Meinungsforschungsinstitut Gess zwischen dem 24. Oktober und dem 3. November Hamburger befragt.

Demnach legte die CDU in den Umfragewerten zu und kommt nun auf 27 Prozent (2011: 21,9 Prozent). Die Grünen treten bei 11 Prozent auf der Stelle, die Linke verbesserte sich leicht von 6,4 Prozent auf 7 Prozent. Weder die AfD, die auf 4 Prozent käme, noch die FDP, die nur 2 Prozent erhielte, schaffen es demnach ins Parlament.

Zusammengerechnet wäre damit zwischen der Regierungspartei und der Opposition eine Pattsituation erreicht: Die SPD auf der einen Seite, CDU, Grüne und Linke auf der anderen wären mit jeweils 45 Prozent der Stimmen gleichauf. Laut „Abendblatt“ würden bei dem Stimmungsbild lediglich Kommastellen darüber entscheiden, ob Scholz in der nächsten Amtszeit ohne Koalitionspartner auskommt.

Der Bürgermeister kann in dem Wahlkampf aber offenbar mit einem großem Bonus antreten: Neben der besten Bewertung der politischen Akteure aus Regierung und Opposition (Schulnote 2,6), liegt sein Bekanntheitsgrad in Hamburg laut Umfrage bei 99 Prozent.

dpa

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