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Der Norden Harz: Baumschwebebahn soll neuer Touristenmagnet werden
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Harz: Baumschwebebahn soll neuer Touristenmagnet werden

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12:58 23.07.2020
Ein Besucher fährt mit der Baumschwebebahn vom Burgberg zum Baumwipfelpfad. Ab dem 01.08. soll die rund 1.000 Meter lange Strecke unterhalb der Baumwipfel für die Gäste öffnen. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Bad Harzburg

Die neue Baumschwebebahn im Harz soll als touristische Attraktion neue Gäste in die Region locken. Am 1. August solle die Bahn den Betrieb aufnehmen, teilte die BaumSchwebeBahn Bad Harzburg GmbH mit. Trotz der Beschränkungen in der Corona-Pandemie sei man „weitgehend im ursprünglich geplanten Zeitfenster“. Offiziell eröffnet wird die rund 1000 Meter lange Baumschwebebahn, mit der die Gäste vom fast 500 Meter hohen Burgberg zu Tal schweben können, am 30. Juli. Ab dem 1. August wird die Bahn dann für Besucher geöffnet sein.

Mit Tempo 15 ins Tal

Die Kosten für die in der Region beispiellose Baumschwebebahn betragen nach früheren Angaben des Unternehmens rund 2,5 Millionen Euro. Der Landkreis Goslar hatte das Projekt im vergangenen Jahr genehmigt.

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Im Sessel sitzen und den Berg hinunterfahren - das geht mit der Baumschwebebahn. Quelle: Swen Pförtner/dpa

Mit der Schwebebahn können Besucher künftig in weiten Kurven zwischen den Gipfeln großer Bäume in einigen Minuten ins Tal schweben - zwischen alten Eichen und Buchen und in gemächlichem Tempo von maximal 12 bis 15 Stundenkilometern. Vom Startturm soll der Blick bis zum höchsten Berg des Harzes, dem Brocken, reichen. An der eigens gegründeten Baumschwebebahn Bad Harzburg GmbH sind als Minderheitsgesellschafter auch die städtischen Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe beteiligt.

19 Masten tragen das 1000 Meter lange Gerüst

Die Baumschwebebahn soll den benachbarten Baumwipfelpfad ergänzen. Die im Mai 2015 eröffnete Anlage hat sich in den vergangenen Jahren als einer der größten Besuchermagneten des Harzes erwiesen. Im vergangenen Herbst war dort der millionste Gast begrüßt worden.

Per Spezialhubschrauber vom Typ „Bell 205“ wurden die bis zu 1,5 Tonnen schweren Masten der Bahn zu ihren Standorten geflogen, wo sie im Boden verankert wurden. Die größten der 19 Masten sind den Angaben zufolge bis zu 15 Metern hoch.

Von RND/lni