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Der Norden Der Schrott-Zoo
Nachrichten Der Norden Der Schrott-Zoo
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18:57 15.09.2015
 Auf den ersten Blick sieht der kecke Affe fast lebendig aus – aber er besteht nur aus Altmetall. Quelle: dpa
Rallenbüschen

Rostiges Metall in allen Formen ist das Ausgangsmaterial für den Künstler, der daraus inzwischen einen ganzen Kleinzoo gestaltet hat. Unter dem Motto "Menschen, Tiere, Korrosionen" hat der 54-Jährige klobiges Eisen in mühseliger Handarbeit zu filigranen Kunstobjekten verarbeitet. Mal trottet ein Löwe mit gewaltiger Mähne über den Rasen, dann stehen Besucher einem Krokodil mit weit aufgerissenem Maul gegenüber.

"Tiere haben eine ganz eigene Dynamik, das reizt mich", sagt Klöver, der seine Hardware auf Schrottplätzen findet. Häufig bringen auch Nachbarn etwas Brauchbares vorbei: Schraubenschlüssel, Gartengeräte oder Ketten verwandeln sich unter der Flex oder dem Schweißgerät langsam zu bizarren Skulpturen. Gelegentlich sind auch menschliche Wesen darunter, etwa der zum Sprint ansetzende Leichtathlet.

Die meisten Werke, die Klöver in den vergangenen 13 Jahren gefertigt hat, können Besucher in seinem Skulpturengarten besichtigen - wenn die Eisen-Tiere nicht gerade unterwegs zu Ausstellungen sind.

dpa

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