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Der Norden Niedersachse rettet Ehefrau aus Ostsee – drei Tage später ist er tot
Nachrichten Der Norden Niedersachse rettet Ehefrau aus Ostsee – drei Tage später ist er tot
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18:49 31.07.2019
Badeverbot: Am Wochenende wehte an vielen Stränden der Ostsee die rote DLRG-Flagge. Quelle: Susanne Peyronnet
Lübeck/Lüneburg

Ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Lüneburg, der am Sonnabend nach einem Badeunfall seine bewusstlose Ehefrau aus der Ostsee rettete, ist gestorben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, starb der Mann am Dienstag in einem Lübecker Krankenhaus.

Nach der Rettungsaktion am Strand von Sütel im Kreis Ostholstein war der Urlauber am Sonnabendnachmittag plötzlich zusammengebrochen. Er wurde zunächst reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ehefrau schwebt in Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mehr lesen: 16-Jähriger stirbt nach Badeunfall im Altwarmbüchener See

Menschen baden trotz Verbot in der Ostsee

Es ist nicht der erste tödliche Badeunfall der Ostsee in diesem Sommer. Am gleichen Wochenende kam auch ein 31-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein beim Baden in Scharbeutz ums Leben. Vor Pelzerhaken verunglückte ein 43-jähriger Surfer aus Hamburg.

Wie die Lübecker Nachrichten berichten, hatte der starke Wind erheblichen Wellengang und als Folge davon starke Unterströmungen ausgelöst. Obwohl die DLRG die rote Flagge gehisst und damit ein Badeverbot verhängt hatte, gingen etliche Menschen ins Wasser. Drei von ihnen bezahlten nun diesen Leichtsinn mit dem Leben – etliche weitere mussten wiederbelebt werden.

Von RND/dpa

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