Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Der Norden Zu trocken: Die Waldbrandgefahr ist schon wieder hoch
Nachrichten Der Norden Zu trocken: Die Waldbrandgefahr ist schon wieder hoch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
15:07 26.03.2020
Die Waldbrandgefahr in Niedersachsen ist bereits wieder hoch. (Symbolbild) Quelle: Uli Deck/dpa
Anzeige
Lüneburg

Das trockene Wetter hat die Waldbrandgefahr in Niedersachsen steigen lassen. „Die sehr niedrige Luftfeuchtigkeit hat die Bodenvegetation und die oberste Bodenschicht im niedersächsischen Landeswald stark ausgetrocknet“, warnte ein Sprecher der Landesforsten am Donnerstag. Besonders hoch sei die Gefahr in den lichten Kiefernwäldern im Nordosten. Die Waldbrandzentrale in Lüneburg ist seit Anfang Mitte März besetzt.

Bereits die zweithöchste Warnstufe erreicht

Der Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes zeigte am Donnerstag gleich an mehreren Stationen in Niedersachsen die zweithöchste Warnstufe 4 an. Betroffen waren die Stationen Soltau, Faßberg, Wittingen-Vorhop, Bergen, Celle, Lüchow und Nienburg.

Bis Ende Oktober ist es in Niedersachsen verboten, im Wald zu rauchen oder gar ein Grillfeuer zu entfachen. Das gleiche gilt für Heide- und Moorgebiete. Autos dürfen wegen der heißen Katalysatoren nicht über Gras oder Heide abgestellt werden.

Von RND/lni

Erstmals hat Landesgesundheitsministerin Carola Reimann die Zahl der wieder genesenen Corona-Patienten in Niedersachsen gemeldet. Demnach handelt es sich um 201 Fälle. 354 Corona-Patienten liegen derweil in niedersächsischen Krankenhäusern, 84 davon auf Intensivstationen, 69 müssen beatmet werden.

26.03.2020

Die Folgen der Corona-Krise bringen die Jugendherbergen in Niedersachsen in Existenznöte. 23 Häuser des Landesverbandes Hannover im Deutschen Jugenherbergswerk sind vorläufig geschlossen. Umsatzeinbußen in Millionenhöhe fallen an.

26.03.2020

In Teilen Niedersachsens gibt es Probleme bei der Abwasserentsorgung, weil durch Toiletten heruntergespülte Feuchttücher Pumpwerke und Rechenanlagen verstopfen. Als Grund wird erhöhter Tücherverbrauch wegen der Corona-Krise vermutet – und der Umstieg auf Alternativen angesichts schwer erhältlichen normalen Toilettenpapiers.

26.03.2020