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Der Norden Prozess wegen abgefahrener Reifen geht weiter
Nachrichten Der Norden Prozess wegen abgefahrener Reifen geht weiter
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07:57 03.04.2017
Quelle: Symbolbild
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Winsen/Luhe

Abgefahrene Autoreifen sind aus Sicht der Staatsanwaltschaft der Grund für einen tödlichen Verkehrsunfall auf der A7 im Kreis Harburg gewesen. Am Montag um 10 Uhr wird der Prozess gegen den 24-jährigen Unfallfahrer im Amtsgericht Winsen (Luhe) fortgesetzt. Eventuell fällt im Laufe des Tages bereits ein Urteil.

Den Ermittlungen zufolge war der junge Mann im Januar vergangenen Jahres mit einer Geschwindigkeit von mindestens 180 km/h auf der Autobahn unterwegs, als einer seiner Reifen plötzlich Luft verlor. Der Wagen prallte in Höhe Thieshope gegen eine Leitplanke, der Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert, weil er nicht angeschnallt war.

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Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Zwei auf der Rückbank sitzende Mitfahrer erlitten schwere innere Verletzungen. Dem jungen Mann wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Aus Sicht der Anklage hätte er erkennen müssen, dass die Reifen seines Wagens nicht mehr die erforderliche Profiltiefe hatten.

lni