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Der Norden Hier sind Züge besonders oft verspätet
Nachrichten Der Norden Hier sind Züge besonders oft verspätet
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18:28 21.03.2017
Von Bernd Haase
Häufiger verspätet: Der Metronom muss sich mit ICEs die Bahnstrecken teilen.  Foto: dpa
Häufiger verspätet: Der Metronom muss sich mit ICEs die Bahnstrecken teilen. Foto: dpa Quelle: Holger Hollemann
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Hannover

Die Daten stehen in der Pünktlichkeitsstatistik für den regionalen Bahnverkehr im Jahr 2016, die die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Dienstag veröffentlicht hat.

Insgesamt liegt die Pünktlichkeitsquote für Regionalzüge in Niedersachsen bei 91,4 Prozent und hat sich damit gegenüber 2015 leicht verbessert. Pünktlich nach Lesart der Bahn sind Züge, die nicht später als fünf Minuten gegenüber der fahrplanmäßigen Zeit im Bahnhof eintreffen.

„Die Gründe für Verspätungen liegen größtenteils nicht im Einflussbereich der Unternehmen“, sagt LNVG-Geschäftsführer Hans-Joachim Menn. So sinkt die Pünktlichkeit immer dort, wo sich die Regionalzüge die Trassen mit dem vorfahrtsberechtigten Fernverkehr teilen müssen. Das erklärt unter anderem die mit 88,4 Prozent unterdurchschnittlichen Werte für den Metronom, der außerdem damit zu kämpfen hat, dass der Hamburger Hauptbahnhof völlig überlastet ist.

Die zweite große Plage für den Regionalverkehr sind laut Menn die Baustellen im Netz, die beispielsweise Reisende von Hannover Richtung Küste auf eine Nervenprobe stellen. Da die Deutsche Bahn vor Kurzem für 2017 einen Rekordetat für Sanierungen vorgelegt hat, dürften diese Probleme weiter anhalten.

Andere Verspätungsgründe wie etwa defekte Züge haben die Bahnunternehmen selbst zu verantworten. In diesem Fall kürzt die LNVG die Zahlungen - 2016 um insgesamt 4 Millionen Euro. Unter dem Strich erteilt Menn dem regionalen Bahnverkehr in Niedersachsen das Prädikat zuverlässig.

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