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Der Norden Mehr Sonne geht nicht: Traumwetter bis nach Ostern
Nachrichten Der Norden Mehr Sonne geht nicht: Traumwetter bis nach Ostern
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13:09 19.04.2019
Das warme Osterwetter dürfte den Eisdielen im Land gute Geschäfte bereiten. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
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Hannover

Norddeutschland kann sich an den Ostertagen weiter über Sonne und strahlend blauen Himmel freuen. Hoch „Katharina“ wird nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Bilderbuchwetter bis mindestens Ostermontag sorgen. „An allen Tagen wird die Sonne durchgehend von 6 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang gegen 19.30 Uhr scheinen“, sagt DWD-Meteorologin Sonja Stöckle. Dienstag sei eventuell mit ein paar Wolken zu rechnen, Regen sei aber auch für die kommende Woche bisher nicht vorhergesagt. Die Temperaturen erreichen 20 bis 23 Grad, auf den Nordsee-Inseln rund 15 bis 18 Grad.

Hohe Waldbrandgefahr

Schattenseite des anhaltend sonnigen und trockenen Wetters ist die Waldbrandgefahr. Für die Lüneburger Heide gelte bis Samstag die höchste Warnstufe 5, sagte die Wetterexpertin. Betroffen sind unter anderem Teile der Landkreise Lüchow-Dannenberg und Celle, wie aus dem Waldbrandgefahrenindex (WBI) des Deutschen Wetterdienstes hervorgeht. Die höchste „Gefahrenstufe 5“ meldeten am Freitag die Messstationen Lüchow, Faßberg, Bergen, Wittingen-Vorhop und Celle.

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Der Index berücksichtigt unter anderem die Niederschlagsmenge, die Wind- und Sonnen- und Strahlungsverhältnisse, Temperaturen und Bodenbeschaffenheit. Vor allem in Ostdeutschland wurden wegen der Waldbrandgefahr bereits Osterfeuer abgesagt.

Am Samstag und Sonntag wird es nach Vorhersage des DWD nur schwach windig sein. Montag frischt es etwas auf, Dienstag sind schon stärkere Böen aus Osten zu erwarten.

Extremes Niedrigwasser lässt Fähren ausfallen

Der anhaltende Ostwind an der See wirkt sich auch auf den Fährverkehr zur Nordseeinsel Norderney aus. In Verbindung mit der aktuellen Springtide kommt es in den nächsten Tagen zu extrem niedrigen Wasserständen. Die Reederei Norden-Frisia rechnet mit Verspätungen und Ausfällen im Fährverkehr. Für Inselurlauber soll es jedoch genügend Plätze auf den anderen Schiffen geben, da mehr Fähren als sonst im Einsatz sind.

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Von RND/dpa