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Nachrichten Digital Mit diesen Programmen lassen sich Fotos ganz einfach bearbeiten
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14:00 09.08.2019
Bildbearbeitung: Auch kostenfreie Programme bieten jede Menge Funktionen zur Bearbeitung von Fotos (Symbolbild). Quelle: ikostudio - stock.adobe.com
Berlin

Bildfehler beheben? Farbstiche entfernen? Dazu muss man kein Profi-Fotograf oder gelernter Mediengestalter sein. Denn längst gibt es viele gute Programme und Apps, die dem Laien zur Hand gehen, wenn dieser seine Fotos aufhübschen möchte.

Bildbearbeitung: Kostenlose Programme mit vielen Funktionen

Für die Bearbeitung am PC bietet sich etwa das kostenlose Gimp an. Die freie Software bietet zahllose Montagetechniken, aber auch viele Funktionen wie etwa zur Kontrastkorrektur. „Die Bedienung des Programms ist recht intuitiv, da sich auf Wunsch die Werkzeugleisten und das Feld für die Bildbearbeitung in einem Fenster befinden“, erklärt André Reinhardt vom Telekommunikationsportal „Teltarif.de“. Ebenen-Verwaltung, Auswahl-Tools und Filter erleichtern die Arbeit.

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Eine ebenfalls freie Alternative ist Darktable. Unter anderem beinhaltet das Programm einen RAW-Bearbeiter und einen Konverter zum Umwandeln in andere Dateiformate. Das Entrauschen von Bildern sowie Korrekturen an Weißabgleich, Schärfe, Helligkeit oder Farben sind nur einige Beispiele für die Funktionsvielfalt von Darktable.

Als Geheimtipp gilt vielen Picasa. Nicht nur Belichtungskorrekturen, Farbanpassungen oder Ausrichtungen lassen sich damit zügig vornehmen, beschreibt Reinhardt. Die Gratis-Software hilft auch beim Verwalten und Veröffentlichen von Bildern. Praktisch: Beim ersten Programmstart wird die Festplatte nach Fotos und Videos durchsucht.

Adobe Lightroom nur noch im Monats-Abo

Wer bereit ist, Geld für eine Bildbearbeitung zu investieren, kann sich etwa Adobe Lightroom anschauen. „Der Funktionsumfang erstreckt sich von schnellen Korrekturmöglichkeiten für Belichtung, Farbtemperatur und Nachschärfung bis hin zu aufwendigen Verbesserungen wie Teiltonung und Bereichsreparaturen“, erklärt Moritz Wanke von „Chip“. Die aktuelle Version ist nur noch im Abo erhältlich und kostet monatlich knapp 12 Euro.

Nachteil: Wer das Abo beendet, kann das Programm auch nicht mehr nutzen.

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Alternativen sind Skylum Luminar und Affinity Photo, die regulär per Einmalzahlung zu haben sind - für etwa 55 und 70 Euro. Als Tipp für Besitzer von Fujifilm- oder Sony-Kameras, die im Rohdaten-Format RAW fotografieren, nennt Wanke noch das kostenlose Capture One Express mit dem die RAW-Dateien bearbeitet und dann etwa als JPEG gespeichert werden können. Rohdaten-Fotos bieten zwar die besten und umfangreichsten Korrekturmöglichkeiten. Nutzer dürfen aber nicht vergessen, dass die Bearbeitung und Entwicklung gerade bei einer großen Anzahl Fotos sehr zeitaufwendig werden kann, gibt Warnke zu bedenken.

Afterlight: App für Smartphone-Bilder

Bei der Bearbeitung von Smartphone-Bildern sind dagegen Filter beliebt, die schnell über die Fotos gelegt werden können. Die App Afterlight etwa bietet davon insgesamt 59. „Wenn man Bilder für einen besonderen Look mit einer Textur versehen will, ist Afterlight die richtige App. Darüber hinaus bietet sie eine ganze Reihe von Bildbearbeitungsfunktionen“, sagt Peter Nonhoff-Arps vom Magazin „c’t-Fotografie“. In der Basisversion kostenlos erhältlich, können Anwender mit In-App-Käufen Zusatzfunktionen dazukaufen.

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Wer mehr an den Farbtönen und Feinheiten eines Fotos arbeiten will, für den könnte die Gratis-App Snapseed mit ihren insgesamt 29 Werkzeugen lohnen. Das Zuschneiden inklusive perspektivischer Verzerrung, selektiven Anpassungen und dem Beheben von Bildstörungen sind möglich, erklärt Nonhoff-Arps. Auch Effekte von Hochkontrast über Tilt-Shift bis hin zu Doppelbelichtungen bietet die App.

Airbrush lässt Portrait-Bilder strahlen

Selfie-Enthusiasten können mit Airbrush einiges an ihren Porträts korrigieren. Ob Falten und Augenringe entfernen oder Zähne weißen - kein Problem für die App. „Außerdem lässt sich ein sehr guter Bokeh-Effekt kreieren“, weiß André Reinhardt.

Und wer noch etwas am Foto-Format machen möchte, installiert etwa die App „Bildgröße - Fotos verkleinern“, rät Reinhardt. Neben dem Format lässt sich natürlich auch die Dateigröße ändern. Voreinstellungen gibt es etwa für Briefe und andere DIN-Formate.

Nutzer sollten auf Standardfunktionen achten

Egal ob Rechner oder Mobilgerät: Nutzer sollten darauf achten, dass eine Foto-Anwendung einige Standardfunktionen bietet: „Wichtig sind jegliche Arten von Tonwertkorrekturen wie Helligkeit, Kontrast, Lichter, Tiefen, Mitteltöne und Mikrokontrast“, meint Nonhoff-Arps. Auch Features zur Farbkorrektur wie Sättigung, Farbton, Farbtemperatur und Weißabgleich seien elementar. Ebenfalls zur Grundausstattung sollte das Zuschneiden auf gängige Formate wie 1:1, 16:9, 3:2 oder 4:3 sowie das Drehen und Spiegeln von Fotos gehören.

Von Maximilian Konrad/dpa/RND

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