Menü
Anmelden
Nachrichten Hannovers Rathausaffäre: Das sind die Beteiligten und Beobachter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:27 24.04.2019

Hannovers Rathausaffäre: Das sind die Beteiligten und Beobachter

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Affäre im hannoverschen Rathaus mit zunehmendem Groll beobachtet. Nicht amüsiert war der ehemalige OB Weil, als sein Nachfolger Stefan Schostok (SPD) ankündigte, alle Gehaltszulagen von Rathausmitarbeitern auf den Prüfstand zu stellen – auch solche, die vor vielen Jahren gewährt wurden. Ganz dicht ist die Rathausaffäre an Weil herangerückt, als er im vergangenen Jahr einen Umschlag von CDU-Landtagsfraktionschef Dirk Toepffer zugesteckt bekam, darin vertrauliche E-Mails zwischen OB-Büroleiter Frank Herbert und Personaldezernent Harald Härke. Dem Vernehmen nach riet Weil seinem Amtsnachfolger Schostok, keine juristischen Schritte in der Sache zu unternehmen – ohne Erfolg. Herbert und die Stadtverwaltung erhoben Anzeige wegen Geheimnisverrats gegen Härke und brachten die Affäre ins Rollen.

Quelle: Joachim Sielski

Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci hat Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) lange die Treue gehalten. Noch im Mai 2018 sagte er gegnüber der HAZ, Schostok habe „alles richtig gemacht“. Wenige Wochen später nahm die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen gegen den OB auf. Manche in der SPD meinen, dass es für eine Distanzierung von Schostok inzwischen zu spät sei.

Quelle: Moritz Frankenberg

Jens Seidel hat als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion immer wieder die lückenlose Aufklärung der Rathausaffäre gefordert. Anfragen und Anträge der Opposition brachten Details des Themas immer wieder auf die Agenda der Stadtrats-Debatten – und erhöhten damit laufend den Druck auf die Stadtspitze, endlich Licht ins Dunkle zu bringen.

Quelle: Tim Schaarschmidt
Auto & Verkehr

7 Bilder - Fotostrecke: Hausmittel bei der Autopflege

Bauen & Wohnen

5 Bilder - Fotostrecke: Was taugt ein Luftbefeuchter?