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22:34 18.05.2014
Der Kindertheaterclub XS der hannoverschen Staatsoper spielt „Die Wilden Hühner“.
Der Kindertheaterclub XS der hannoverschen Staatsoper spielt „Die Wilden Hühner“. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Warum müssen starke Mädchen immer rote Haare haben? Wie die „Rote Zora“ oder Pippi Langstrumpf ist auch Sprotte, die Anführerin der „Wilden Hühner“, ein Rotschopf. Jedenfalls in den Büchern der von Cornelia Funke ersonnenen Jugendbuchreihe über eine Gruppe Mädchen, deren Geheimtreffpunkt ein Hühnerstall ist. Der Kindertheaterclub XS der hannoverschen Staatsoper nimmt die Vorlage nicht so genau. Sprotte (schön trotzig: Darija Schröder) ist hier blond, trägt aber immerhin die zum Markenzeichen gewordene Leopardenmusterhose.

Unter der Leitung der Theaterpädagogin Mihaela Iclodean haben 19 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis elf Jahren den dritten Band „Der Wilden Hühner“ in ein Bühnenstück mit vielen Gesangs- und Tanzeinlagen verwandelt. Für ihre 60-minütige Vorstellung von „Fuchsalarm“ verzichten sie darauf, die Figuren des Romans eins zu eins zu kopieren und die Handlung textgetreu zu erzählen.

Die Geschichte um den Zusammenschluss mit der Jungsbande „Pygmäen“, um in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Oma Slättbergs Hühner vor dem Schlachten zu retten, funktioniert trotzdem. Jeder der Akteure steckt auch etwas von sich selbst in seine Rolle und hat sichtlich Spaß am Bandendasein auf der kleinen Probebühne. Herzlicher Beifall für diese authentische und unterhaltsame Vorstellung.
Letzte Vorstellung: heute um 17 Uhr.

Kerstin Hergt

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