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Kultur überregional Klaus Wowereit will möglichst viel von East Side Gallery erhalten
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18:50 05.03.2013
Am vergangenen Freitag war ein etwa einen Meter breites Teil aus dem von mehr als 100 Künstlern bemalten Mauerstück herausgenommen worden. Dies hatte heftige Proteste ausgelöst.
Am vergangenen Freitag war ein etwa einen Meter breites Teil aus dem von mehr als 100 Künstlern bemalten Mauerstück herausgenommen worden. Dies hatte heftige Proteste ausgelöst. Quelle: dpa
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Berlin

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will möglichst viel von der weltbekannten East Side Gallery erhalten. „Unser Ziel muss sein, die East Side Gallery so wenig wie möglich anzugreifen“, sagte Wowereit am Dienstag nach der Beratung des Senats dazu.

Sowohl der Investor als auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hätten nach den Protesten deutlich gemacht, dass der Durchbruch von rund 23 Metern der früheren Berliner Mauer zur Erschließung eines geplanten Wohnhochhauses dahinter nicht notwendig sei, sagte Wowereit. Deshalb würde er am liebsten die East Side Gallery so lassen wie sie war.

Am vergangenen Freitag war ein etwa einen Meter breites Teil aus dem von mehr als 100 Künstlern bemalten Mauerstück herausgenommen worden. Dies hatte heftige Proteste ausgelöst. Der Regierungschef ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Grundstücke für die Investoren erschlossen werden müssten. Welche Alternativen zum Teilabriss möglich seien, müsse noch genau geprüft werden, sagte Wowereit.

Der Zugang für das Hochhaus könne auch über das Nachbargrundstück eines israelischen Investors erschlossen werden. Dieser habe in einem ersten Gespräch eine positive Reaktion darauf gezeigt, sagte Wowereit.

dpa

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