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Kultur Blutiger Auftakt zum „Alien“-Horror
Nachrichten Kultur Blutiger Auftakt zum „Alien“-Horror
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00:43 10.08.2012
In dem Science-Fiction-Film „Prometheus“ fliegen Wissenschaftler auf der Suche nach dem Schöpfer der Menschheit zu einem fernen Planeten. Quelle: 20th Century Fox
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Berlin

Ridley Scotts „Prometheus“ - Blutiger Auftakt zum „Alien“-Horror

Regiealtmeister Ridley Scott wagt sich in „Prometheus - Dunkle Zeichen“ 33 Jahre nach seinem „Alien“-Erfolg wieder in die Weiten des Weltalls. In dem Science-Fiction-Film fliegen Wissenschaftler auf der Suche nach dem Schöpfer der Menschheit zu einem fernen Planeten. Doch dort warten feindliche Wesen auf sie - und das blutige Grauen beginnt.

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Der Film ist ein Prequel zu der „Alien“-Reihe - erzählt wird von der Geburt der Monster. Was zunächst nach purem Science-Fiction-Kommerz klingt, ist großes Kino. Aus dem Hollywood-Starensemble um Charlize Theron und Michael Fassbender ragt die Schwedin Noomi Rapace hervor, die in den schwedischen Verfilmungen der Millenium-Krimireihe von Stieg Larsson bekannt wurde.

„Entre les Bras“ - Generationswechsel unter Köchen

Kochlöffel-Übergabe in der Haute Cuisine: Im Jahr 2009 beschließt Küchenchef Michel Bras, verantwortlich für ein mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnetes Restaurant im Südwesten Frankreichs, in den Ruhestand zu gehen. Geführt wird das auf einem Hochplateau gelegene Lokal ab sofort von Sohn Sébastien. 15 Jahre hatte dieser zuvor bei seinem Vater gelernt. Paul Lacoste berichtet in seiner Dokumentation nicht nur von einer besonderen, seit drei Generationen der Spitzengastronomie verschriebenen Familie. Der Regisseur blickt auch hinter die Kulissen eines weltbekannten Restaurants.

„Jeff, der noch zu Hause lebt“: Komödie mit Jason Segel

Die amerikanischen Comedy-Stars Jason Segel („Fast verheiratet“) und Ed Helms („Hangover“) haben in der Komödie „Jeff, der noch zu Hause lebt“ etwas gemeinsam: Beide kriegen ihr Leben nicht in den Griff. Segel spielt einen verträumten Slacker, der mit 30 noch bei seiner Mutter (Susan Sarandon) lebt und über den Sinn des Daseins philosophiert. Der ältere Bruder (Ed Helms) steckt in einer Midlife-und Ehe-Krise. Den Regisseuren Jay und Mark Duplass ist eine liebenswerte Komödie gelungen, die neben vielen Lachern auch zum Nachdenken anregt.

Julie Delpys „Familientreffen mit Hindernissen“: charmant und witzig

Groteskes Familientreffen: In der Bretagne soll der 67. Geburstag der Großmutter gefeiert werden. Nach und nach treffen alle Verwandten und Bekannten aus ganz Frankreich ein. „Familientreffen mit Hindernissen“ ist ein Komödie, in der Julie Delpy sich ihrem Lieblingsthema widmet - neurotische Familien. Es wird gegessen, gelacht, getanzt und natürlich auch gestritten. Nach „2 Tage Paris“ und „2 Tage New York“ hat Delpy erneut einen Film voller Charme und Witz gedreht. In dem Film spielt die Französin wieder selber mit. Vor ihre Kamera hat sie zahlreiche bekannte französische Schauspieler geholt, wie Emmanuelle Riva, Noémie Lvovsky und Bernadette Lafont.

Dämon oder Heiler? - Robert De Niro in „Red Lights“

Er hat Erfahrung mit Rollen dubioser Persönlichkeiten: Robert De Niro war der obsessive „Taxi Driver“, der respekteinflößende „Pate“ und der skurril paranoide Ex-CIA-Agent Jack aus „Meine Frau, unsere Kinder und ich“. Als ziemlich zwielichtiger Typ tritt der 68-jährige Hollywoodstar auch in „Red Lights“ auf. De Niro spielt den blinden Magier Simon Silver, der mit seinen rätselhaften Heilkräften die Massen betört. Als Jäger nicht zu erklärender parapsychologischer Phänomene schickt der spanische Regisseur Rodrigo Cortés („Buried - Lebend begraben“) zwei ungleiche Wissenschaftler ins Rennen: Sigourney Weaver („Avatar“) und Cillian Murphy als ihr ehrgeiziger Assistent. Ein Mystery-Thriller, der mit der menschlichen Wahrnehmung und der Sehnsucht nach Erkenntnis spielt.

Der Weg ist das Ziel: „Siddhartha“ kommt wieder ins Kino

Um Entbehrung und die leidvolle Suche nach Erkenntnis geht es im Film „Siddhartha“ von Conrad Rooks. Das knapp 40 Jahre alte Werk zeichnet in leuchtenden Bildsequenzen und langen, ruhigen Einstellungen den Weg von Brahmanensohn Siddhartha (Shashi Kapoor) und seinem Freund Govinda (Romesh Sharma) nach, die sich aufmachen, um Erleuchtung zu finden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse und kam erst 25 Jahre nach seiner Entstehung in die deutschen Kinos. Gedreht wurde ausschließlich in Indien. Aus Anlass des 50. Todestages Hesses wird der Film noch einmal in sieben deutschen Großstädten von Berlin bis Heidelberg gezeigt.

dpa/sag

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