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Kultur Cosplay-Wettbewerb auf der Frankfurter Buchmesse
Nachrichten Kultur Cosplay-Wettbewerb auf der Frankfurter Buchmesse
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17:04 13.10.2012
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Frankfurt/Main

Sie tragen bunte Perücken, schrille Kostüme oder selbst gemachte Röcke aus Joghurt-Bechern - und wollen möglichst so aussehen, wie ihr großes Film-Idol. Cosplay heißt der Verkleidungstrend, bei dem es darum geht, einen Charakter aus einem Film möglichst originalgetreu darzustellen. Und da viele Szenen aus dem Fantasy-Streifen „Herr der Ringe“ im Buchmessen-Gastland Neuseeland gedreht wurden, haben sich am Samstag auf weltweit größten Bücherschau in Frankfurt Hunderte von Cosplayern zum ersten offiziellen Hobbit-Cosplay-Wettbewerb getroffen.

„Schau mal, da unten sitzt Gandalf - er hat mir zugewunken“, kreischt eine junge Frau, die in den Augen Außenstehender lediglich Fetzen mittelalterlich wirkender Kleidung trägt. Aber sie ist natürlich eine Elbe. Am Wettbewerb selbst nimmt sie nicht teil, der ist den echten Enthusiasten vorbehalten, die ihr Hobby regelrecht leben. In oft selbstgeschneiderten Kostümen kommen sie auf die Bühne, singen, rezitieren Filmausschnitte und tanzen.

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Bewertet werden sie von Branchengrößen, die hier gefeiert werden wie Stars - die aber außerhalb der Szene kaum einer kennt. Richard Taylor von Weta Workshop etwa sitzt in der Jury. Das Unternehmen macht für viele berühmte Fantasy-Filme die Special-Effects. Als Gewinn können die Hobbits, Orks und Elben Schätze wie eine ledergebundene Ausgabe von „Der Hobbit“ oder handsignierte DVDs gewinnen. Die gibt es draußen vor der Tür des Saals teilweise aber auch an den zahlreichen Ständen zu kaufen. Denn es ist Messe.

dpa/sag

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