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Kultur Jerry Bruckheimers 
„Prince of Persia“ startet in den Kinos
Nachrichten Kultur Jerry Bruckheimers 
„Prince of Persia“ startet in den Kinos
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02:20 21.05.2010
Jake Gyllenhaal in „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“
Jake Gyllenhaal in „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ Quelle: Walt Disney
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Mit ein paar Explosionen beginnen und sich dann langsam steigern – diese alte Hollywoodregel passt zum Stil des Blockbuster-Produzenten Jerry Bruckheimer („Pearl Harbor“, „Fluch der Karibik“). Wenn einer den geldbringenden „Midas-Touch“ hat, dann Bruckheimer, der einmal über sich gesagt hat, er sei im Transportwesen tätig – er befördere das Publikum von einem Ort zum anderen. Diesmal geht die Reise zurück ins antike Persien, mit „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ legt Bruckheimer ein opulentes, farbenprächtiges, kostümverliebtes, actiongeladenes Wüstenepos vor, mit einem Trommelfeuer von Kampf-Choreografien, Schlachtszenen, Sandstürmen, Degenfechtereien. Und Romantik, Liebe und große Gefühle gibt’s auch.

Eine Pauschalreise ist das wirklich nicht, auch wenn der Film nach dem gleichnamigen Videospiel in der Regie von Mike Newell schon recht kalkuliert wirkt. Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“) spielt den draufgängerischen Prinzen Dastan, der als Waisenkind vom König Sharaman (Ronald Pickup) adoptiert wird und nach dem Tod seines Adoptivvaters in ein Komplott hineingerät. Wie passend, dass Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) den Helden nach Kräften unterstützt und mit ihren Reizen nur anfangs geizt. Gyllenhaal macht seine Sache gut. Mit wehenden Haaren gibt er den Straßenjungen, der sich prügelt, dann doch zu Höherem berufen fühlt und am Ende sogar die Welt retten muss.

Die Karawane des Jerry Bruckheimer zieht indessen weiter. Im Herbst kommt „Duell der Magier“ mit Nicolas Cage und Monica Bellucci in die Kinos, und für 2011 ist eine Fortsetzung von „Fluch der Karibik“ angekündigt.

Viel Action, viel Gefühl: Opulentes Wüstenepos. Cinemaxx Raschplatz und Nikolaistraße, Utopia

Johannes von der Gathen