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Medien & TV Petry hat keine Zeit fürs ZDF-Morgenmagazin
Nachrichten Medien & TV Petry hat keine Zeit fürs ZDF-Morgenmagazin
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11:12 15.03.2016
Keine Zeit fürs ZDF-Morgenmagazin: AfD-Vorsitzende Frauke Petry. Quelle: dpa
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Mainz/Hannover

Das ZDF-Morgenmagazin und die AfD-Vorsitzende Frauke Petry kommen momentan nicht zusammen. Am Montag hatte Petry ihren zugesagten Auftritt im ZDF-Morgenmagazin vergessen - worauf das ZDF eine erneute Einladung für die Sendung am Dienstag aussprach. Doch auch daraus wurde nichts: Petry hat die Einladung nicht angenommen – aus terminlichen Gründen, wie das ZDF-Morgenmagazin per Twitter mitteilte.

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Anstelle von Petry trat AfD-Politiker Andre Poggenburg im ZDF-Morgenmagazin auf. Der 41-Jährige hat für die AfD bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als Spitzenkandidat 24 Prozent der Stimmen geholt. Vor dem insgesamt knapp achtminütigen Gespräch mit Poggenburg (zu sehen in der ZDF-Mediathek) ging ZDF-Morgenmagazin-Moderatorin Dunja Hayali kurz auf das Fernbleiben von Petry ein. "Für heute hatten wir Frauke Petry wieder eingeladen, aber sie musste aus Termingründen absagen. Deshalb freuen wir uns über die Zusage von Andre Poggenburg." 

Inhaltlich konnte der Petry-Vertreter viele Twitter-Nutzer nicht überzeugen.

Unverständnis auf Twitter

Petry war am Montag nicht zu dem vereinbarten Live-Interview gegen 8.30 Uhr erschienen. Eine Absage gab es nicht. Erst nach der Sendung entschuldigte sich der AfD-Pressesprecher Christian Lüth. "Sie hat nicht verschlafen, sondern den Termin in ihrem Kalender übersehen", sagte Lüth.

Auf Twitter hatten darauf viele User Petrys Fernbleiben kritisiert. Dass Petry nun auch am Dienstag nicht im ZDF-Morgenmagazin auftrat, können manche nicht verstehen.

Die Alternative für Deutschland war vor den Landtagswahlen in drei Bundesländern in zahlreichen Talkshows präsent gewesen. Trotzdem fühlt sich die rechte Partei von den Medien insgesamt schlecht behandelt. Bei AfD-Kundgebungen wird immer wieder der Slogan "Lügenpresse" skandiert, der auch bei "Pegida"-Demonstrationen zu hören ist.

zys/dpa

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