Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Medien & TV Das ist die neueste Datenkrake
Nachrichten Medien & TV Das ist die neueste Datenkrake
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 07.11.2014
Der schwarze, säulenförmige "Amazon Echo" kann wie die neuen Smartphones zuhören und Fragen beanworten – und die Eingaben weitersenden.
Der schwarze, säulenförmige "Amazon Echo" kann wie die neuen Smartphones zuhören und Fragen beanworten – und die Eingaben weitersenden. Quelle: Screenshot / Montage
Anzeige
Hannover

Der schwarze, säulenförmige "Amazon Echo" kann wie die neuen Smartphones zuhören und Fragen etwa nach bestimmten Songs, der Wettervorhersage oder eigenen Erledigungslisten beantworten, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Amazon bietet den Lautsprecher ausgewählten Kunden für 199 Dollar (160 Euro) an, für Abo-Kunden von Amazon kostet das Gerät 99 Dollar (80 Euro).

Aktiviert wird der Rundum-Lautsprecher durch das Wort "Alexa". Die Sprachsteuerung läuft über die Server von Amazon. Je mehr der "Echo" genutzt werde, desto besser passe er sich an Sprechmuster, Vokabular und persönliche Vorlieben an, erklärte Amazon. Ein Ring von Mikrofonen im Lautsprecher mache es möglich, Stimmen im Raum auch herauszufiltern, wenn Musik läuft.

Amazon strebe mit dem "Echo" das an, was auch Apple oder Google mit ihren Geräten erreichen wollen: Dass die Nutzer sie zur Steuerung ihrer Unterhaltung, Information, Beleuchtung, Zimmertemperatur nutzen und so ihr Zuhause vernetzen, wie James McQuivey vom Marktforschungsinstitut Forrester erklärt. Mit dem "Echo" könnte Amazon seiner Ansicht nach das Rennen machen, ein Gerät zu verkaufen, "das zuhört und immer agiert, wenn Du daran denkst, etwas zu brauchen oder zu kaufen". Apple verfolge dieses Ziel mit seiner Apple Watch.

Datenschutzrechtlich dürfte das neue Gerät aber problematisch sein – so wie andere Geräte auch, die vor allem durch ihre interaktive Steuerung punkten. Denn zur Verarbeitung der Befehle muss "Echo" die Eingaben offenbar zunächst an die Amazon-Server senden, wie etwa "Spiegel Online" berichtet – wo die Daten analysiert, ausgewertet und gespeichert werden können.

dpa/mic

Medien & TV „Gelesen“-Funktion bei WhatsApp - Die Sache hat zwei blaue Haken
Frerk Schenker 06.11.2014
Medien & TV Werbemagazin „Einkauf aktuell“ - Post lenkt im Streit um Plastikfolie ein
05.11.2014